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Dritter Band. E.
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Tellurischer Magnetismus.

nem Brette AB eine kreisförmige Rinne aß mit Quecksilber, er-^richtete in der Mitte derselben den Träger ce, auf welchem beie ein Achathiitchen befestigt war. In diesem ruhete vermittelsteiner feinen Stahlspitze der Kupferdraht hfg, dessen kürzeresEnde durch das bewegliche Gegengewicht h balancirt wurde,während die untere Fläche des längeren das Quecksilber in derRinne berührte, welchem durch das kleine Quecksilberschäl-chen f und die aus der Zeichnung an sich klaren Leitungsdrähteder elektrische Strom so zugeführt wurde, dafs sich durch eineaus der Zeichnung ersichtliche zweckmäfsige Vorkehrung dieRichtung leicht umkehren liefs. Der Winkel, welchen derDraht fg mit dem Horizonte macht, ist willkiihrlich, und läfstsich innerhalb gewisser Grenzen abändern, wenn man den Trä-ger c e verkürzt oder verlängert 1 . In einem Versuche war der-selbe 71° j und also die bewegende Kraft in Norden = 0, wel-ches sich auch zeigte, wenn man ihn in dieser Lage anhielt.

Bei der geringsten Entfernung von diesem genau nördlichenStande fing er indefs an sich langsam durch O. oderW., je nach-dem die Richtung des elektrischen Stromes war, zu bewegen,gelangte mit dem Maximo seiner Geschwindigkeit nach S. undwurde dann mit abnehmender Geschwindigkeit weiter getrieben,so dafs er in einem ganzen Kreise umzulaufen fortfuhr.

8. Indefs erscheint beim Versuche selbst ein einfacher <re-

O

bogener Draht gegen den Einflufs des tellurischen Magnetismusunempfindlich, wenn sein Gewicht etwas gröfser, der galvani-sche Strom minder kräftig und die Reibung nebst dem Wider-stande des Quecksilbers zu stark sind. Man nimmt daher auchhierbei seine Zuflucht zu den Spiralscheiben, deren zwei an dasEnde einer beweglich aufgehangenen Glasröhre so befestigt sind, F| . odafs ihre beiderseitigen Flächen entweder auf der Axe der Glas- 106.röhre lothrecht stehen, oder mit derselben in der nämlichenoder einer parallelen Ebene liegen. Die Art des Aufhängensdieser Apparate, um den galvanischen Strom durch sie zu lei-ten , ergiebt sich aus der Zeichnung, und die Richtung, welchesie dann nehmen werden, folgt aus dem oben (III. A. 11.) an-

1 Die Vorrichtung, welche allerdings einen Theil der elektro-magnetischen Apparate auszumachen verdient, läfst sich leicht soeinrichten , dafs man sie mit dem allgemeinen Apparate von Ampereverbindet, wobei das Gefäfs S die Stelle von e vertreten kann.

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