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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

gegebenen Magnetismus der Spiralscheiben. Dafs es- übrigensbesser sey, statt der in Frankreich üblichen Glasröhren zur Be-festigung der Drähte und Spiralen Von feinem übersponnenenDrahte einen Federkiel nach Raschig zu wählen , bedarf kaumeiner Erwähnung *. Endlich kann man auch statt der Spiralschei-ben an den Enden schraubenförmige willkührlich weite Windun-gen über die ganze Länge des Rohres wählen, oder wie vander Heyden gethan hat, weite schraubenförmige Windungenum einen Cylinder bilden, diese mit einer Lage Seidenzeugüberkleben, den Draht durch den innern Raum des Cylinderswieder zuriickfiihren, noch eine Lage Windungen bilden, dieseabermals mit Seidenzeug überkleben, und auf solche Weisefortfahren, einen Multiplicator aus einer beliebigen Menge übereinander lügender schraubenförmiger Windungen zu bilden.Wird dann an das eine Ende des Drahtes eine Scheibe Zink , andas andere eine Scheibe Kupfer gelöthet, und der Apparat ver-mittelst lvork über einem flüssigen unvollkommenen Leiter derElektricität schwimmend oder an einem Seidenfaden darüberschwebend erhalten, so dafs die beiden Metallscheiben in dieFlüssigkeit eingetaucht sind, so hat man einen beträchtlicli star-ken elektrischen Magnet.

Die bisher beschriebenen Erscheinungen lassen sich sehreinfach auf den Fundamentalversuch zurückführen. Hieraus folgtnämlich, dafs die Pole der Declinationsnadel von der einen Seitedes elektromagnetischen Drahtes angezogen, von der andernabgestofsen werden. Die spiralförmig gewundene Scheibe zeigtaber deutlich, dafs an der einen Seite derselben blofs nordpo-larer , an der andern blofs südpolarer Magnetismus wirksam ist,und insofern ein kreisförmig gebogener oder auch ein rectangu-lärer Draht als ein einzelnes Element einer solchen angesehenwerden kann, so geht hieraus nothwendig hervor, dafs allediese mit ihrer nordpolaren Seite sich nach Norden, mit ihrersüdpolaren nach Süden richten, oder ihre Ebenen lothrecht aufdie magnetische Mittagslinie gerichtet, zum Stillstände kommenmüssen.

Inzwischen sind die sämmtlichen genannten Apparate vonder Art, dafs sie zunächst nur die Erscheinungen nachbilden,welche die Declinationsnadel als Folge des tellurischen Magne-

1 Vergl. Demonferrand Handbuch der dyn. El. §. 46.