Bipolarer Transversalmagnetismus. 627
der des Stanniols herumgelegt, mit einem schmalen StreifenStanniol umwunden, und so auf den Drähten festgelöthet wur-den. Allein der oben (II. A. 6.) beschriebene Apparat war zuschwach, oder vielmehr die Bedingungen waren zu mwünsti'»'.
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als dal's er die Anziehung des Eisenfeilicht auf der Oberflächedieses hohlen Metallcylinders bewirkt haben sollte, obgleich ichnicht zweifle, dafs bei Singer’s und andern ähnlichen Batte-rieen noch größere Cylinder angewandt werden könnten.
Inzwischen reicht diese, in so mancher Hinsicht empf^h-lenswerthe Hypothese nicht hin, um die wichtigsten elektro-magnetischen Phänomene zu erklären, und zwar stehen ihr fol-gende Argumente entgegen.
1. Sie läfst das ursprüngliche elektromagnetische Haupt-phänomen unerklärt. Hält man einen künstlichen Transver-sahnagnet über eine Declinationsnadel, beider Axen in einerverticalen Ebene liegend, so ist allerdings die östliche oder west-liche Abweichung der Nadel derjenigen völlig gleich, welchesie unter dem galvanischen Verbindungsdrahte zeigt, hält manihn aber, ohne Umdrehung um seine Axe unter die Nadel, soist die Abweichung derselben mit der vorigen identisch, anstattihr entgegengesetzt zu seyn, wie beim elektrischen Leiter. Esfolgt dieses so ziemlich nothwendigaus der Erzeugung desTrans-versalmagnetes durch die Einwirkung der unteren Seite eineselektrischen Leiters, welcher über ihm hingeführt ist, wonacher also nur die Wirkung dieser einen Seite erhalten kann. Aufgleiche Weise wirkt der Transversalmagnet östlich oder west-lich von der Nadel, mit dieser in einer horizontalen Ebene ne-halten, nur anziehend auf den einen und zugleich abstofsendauf den andern Pol der Declinationsnadel, ist dagegen indiffe-rent gegen die Inclinationsnadel, statt dafs der galvanische Ver-bindungsdraht vielmehr indifferent gegen jene ist, diese dage-gen in einer verticalen Ebene bewegt. Hierbei wird jedochvorausgesetzt, dafs der künstliche Transversalmagnet keine Dre-hung um seine Axe erhält, sondern diejenige Lage behält, inwelcher er über der Declinationsnadel gehalten eine Abwei-chung derselben bewirkte.
2. Auch das Umlaufen des Poles um den lothrechten gal-vanischen Leiter ist aus dieser Hypothese nicht erklärlich. Wieman sich nämlich die Lage der beiden polaren Linien am ver-ticalen Leiter auch denken mag, so mufs notlnvendig die in
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