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Elektrophor.
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Die Versuche Schäft'er’s waren längst vergessen, als sie ineiner ganz neuen Verknüpfung wieder zum Vorschein kamen,und durch die wichtigen Aufschlüsse, die sich einige Physikerdavon versprachen, die Aufmerksamkeit noch in einem höherenGrade als jene früheren auf sich zogen. Als nämlich Tjiouve-net. seine Untersuchungen über die sogenannte unterirdischeEleklricität bekannt machte 1 , worin ein gewisser Pennet, einsogenannter Metall - und Wasserfühler, eine Hauptrolle spielte,welcher die merkwürdige Disposition besitzen sollte, durch un-terirdische Erzgänge, Kohlenlager, Wasser u. s, w. auf eineeigenthümliche Art afficirt zu werden, und die Gegenwart der-selben durch besondere Empfindungen, Zittern seiner Muskelnund Veränderung des Pulses anzuzeigen, Untersuchungen, diedamals besonders die italienischen Gelehrten beschäftigten, er-schien auch ein Brief des Abbate Fortis an Spallanzani 2 , inwelchem der merkwürdige Versuch erzählt ist, dafs in denHänden gewisser dazu die gehörige Anlage habender Personenein an einem hinlänglich , etwa zwei Fufs, langen Faden wieFlachs, Hanf oderSeide, hangender Schwefelkieswürfel übereiner hinlänglichen, auch in einer Schieblade versteckten, Massevon Metall in schwingende Bewegungen gerathe, und zwarentweder in Kreisen, die immer gröfser werden, umherlaufen,oder in sehr schmalen Ellipsen hin und her schwinge, welcheBewegungen sich wieder verengen und sehr bald zur Ruhe kom-men , wenn man den Schwefelkies über nnen Stein, ein Buchoder über Holz führt, das Metall aus der Schieblade wegnimmt,oder auch nur den Ellbogen auf den Tisch stützt, in dessenSchieblade sich das Metall befindet, oder ihn sonst mit einemTheile seines Körpers berührt, oder selbst wenn irgend ein An-derer, der mit dem Experimentator in Berührung ist, sich aufden Tisch stützt. Alex. v. Humboldt, welcher J von diesenVersuchen eine kurze Nachricht giebt, bemerkte schon, dafssobald ihm die Augen verbunden wurden, der Schwefelkies-würfel über der Metallplatte in Ruhe blieb.