Band 
Dritter Band. E.
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Pendelbeobachtungen.

1 -e»(U 1 —• — C0S -^-±^))l

w JSüL \4 1 n cp — ip / J

_ 4 f 3, fiin. (cp — 7 //) Cos; Q + VO

\G4 471 <f —V'

675 Sin.2 (g>- —i//) Cos.2 +

32 7i*

<p—v

P.17T

B = _*™ Cos.H(1+4 e* Sim 1 H + f e* Sin. 4 II4-...0

180

In beiden Formeln kann das zur vierten Potenz von e gehörigeGlied füglich weggelassen werden. Dividirt man beide durcheinander, und eliminirt auf diese Weise a, so lindet man

B (<p — xfj) — AP Cos. II

13 _Vi)l + .AP Cos.HSin.2II.L4 n (f — y> J

C. Gestalt der Erde nach Pendelschwin-gungen.

Ein weit leichteres, und wie sich im Verfolge der Unter-suchung ergeben wird, ein weit sichereres Mittel zur Bestimmungnicht sowolil der absoluten Gröfse (welche nothwendig durchirgend eine Art directer Messung gefunden werden miils) alsvielmehr der Gestalt der Erde, oder noch genauer des Axenver-hältnisses derselben unter der Voraussetzung einer elliptischsphäroidischen Gestalt derselben, sind Pendelschwingungen.Auf den ersten Blick scheint es dem Unkundigen zwar unmög-lieh, dafs aus den Oscillatiouen eines Pendels, d. h. irgendeines schweren, an einem Faden aufgehangenen, Körpers dasVerhältnis der Erdaxe zu ihrem äcpiatorischen Durchmesser be-stimmbar seyn soll, allein dieses einfache Mittel, wodurch sichdie Herrschaft des menschlichen Verstandes über die Gesetzeder Natur auf eine interessante Weise legitimirt hat, läfst sichgar leicht vorstellbar machen. Jeder schwere Körper folgt näm-lich der Anziehung, welche jedes einzelne materielle Tlieil-chen der Erde gegen ihn ausübt, und äulsert hiernach das Be-streben zu fallen. Wird er datier an einen Faden gebunden,so nmfs er die mittlere Richtung gegen die Erde erhalten , inwelche die Summe aller dieser Kräfte ihn zieht, und in diesenämliche Richtung wieder herabsinken, wenn man ihn in ir-