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Dritter Band. E.
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Pendelbeobach tungeil.

ist dem zwei und einhalb fachen des Verhältnisses der Schwung-kraft unter dem Jtequalor zur Schwere, wenn man annimmt,dafs ein um seine Axe rotirendes elliptisches Sphäroid ausScliich-ten von ungleicher, von der Oberfläche nach dem Centrum zu-nehmender Dichtigkeit bestehend, in den Zustand des Gleich-gewichts seiner Theile kommen soll. Heilst also die Excentri-cität des Erdellipsoids e , das Verhältnifs der Schwungkraft unterdem Aequator zur Schwere k, so ist

- + e = 2,5k

x

y

also e = 2,5k — —x

wonach die Abplattung aus den gefundenen Pendellangen be-rechnet zu werden pflegt 1 .

Es sind oben die spanischen Messungen erwähnt, welchounter die frühesten und umfassendsten gehörend liier der Voll-ständigkeit wegen nicht übergangen werden dürfen, obgleichsie zu keinem genügenden Resultate führen, und daher von den-jenigen auszuschliefsen sind, welche zur Entscheidung der vor-liegenden Erage dienen können. Das spanische Gouvernementgab nämlich dem Commandanten der beiden Fregatten Descu-bierta und Atrevida, dem Alexandek Malaspixa, ein unver-änderliches Pendel mit, bestehend aus einer in Oel getränktenfichtenen Stange mit einer messingenen Linse, womit dieser inden Jahren 1789 bis 1794 zusammen an löPuncten vom 51° 21*S. B. bis 59° 30' N. B. die Schwingungen zählte. Die erhaltenenGröfsen wurden nachher durch Ciscak . 2 berechnet, allein erverglich dieselben zunächst mit demjenigen Resultate, welchesLa Place aus den oben mitgetheilten 15 Messungen erhielt,

1 1

wonach die Abplattung zwischen —— und fällt. Eine Zu-

0-*x ooö

sammenstellung einzelner Messungen gab ihm bedeutend ab-weichende Resultate, nämlich aus denen von Mulgrave und

1

Ifutka erhielt er die Abplattung =—- •

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von Mulgrave, Nutka,

1 Mehreres hierüber s. unten D. Ausführlich wird dieser Ge-gerstand ferner behandelt durch Puissakt a. a. 0. II. 290, und meh-rere Geometer.

2 Mon. Cor. XXV. 467.