890
E r d e.
Montery und Cadix = 2 ^; von Puerto Egmont und Helena
1
.-—-; von diesen, Conception, Monte Video und Port
31o
Jackson
318'
Indels haben sich v. Lindenau 1 2 und Mathieu die Miiliegenommen, die Originalbeobachtungen so gut als es bei denunbestimmten Angaben möglich war zu corrigiren, insbesondereriicksichtlich des Einflusses der Feuchtigkeit auf die Pendel-stange*, und die so verbesserten Werthe nach der Methode derkleinsten Quadrate zu berechnen. Uie blofse Angabe der Beob-achtungsörter erregt lebhaftes Bedauern, dafs die Versuche selbstnicht mit gröfserer Genauigkeit angestellt wurden, weil sie sonstriicksichtlich ihrer Ausdelmung über die südliche Halbkugel vor-zugsweise geeignet wären, die streitige Frage zur Entscheidungzu bringen , und auf allen Fall die llegehnäfsigkeit der Gestaltbeider Halbkugeln darzuthun. Auf der nördlichen Halbkugelnämlich wurden die Schwingungen desSecundenpendels gemes-sen zu Mulgrave, JSutka, Munter ey , Cadix, Macao , ^4ca~•puico, Manilla, Umalag, Zamboanga, und unter dem y.tequu—ior , welche nach der Berechnung von Mathieu die Abplattung
= | — geben. Auf der südlichen Halbkugel dagegen geschah
dieses unter dem Aequator, in Lima , auf der Insel liabao, zu PortJackson Monte - Video , Conception, Port St. Helena, Port
1
.'Egmont , und diese gaben 3 die Abplattung = Dafs es
Oll jO
zulässig seyn sollte, von dieser Verschiedenheit einen Schlufsauf die Ungleichheit der Gestalt beider Erdhälften herzunehmen,wird durch dasjenige widerlegt, was in der Folge hierüber vor-kommt.
1 Ebend.
2 IJia neuesten Versuche von Fbeyciket ergeben, dafs eine höl-zerne Pendelstange für dergleichen feine Messungen unbrauchbarsey. S. nnten.
3 Gleichfalls nach Matbiec. Sehr nahe übereinstimmend findet
v. Likdexad für jenes , für dieses •