Abplattung.
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werde, um dann erst der Ursache derselben ernstlich nachzu-spüren.
0
2. Es ist um so wiinschenswerther, dafs die jetzt bestellendeDifferenz der Resultate beseitigt werde, da sie früher nicht stattfand. La Place hat nämlich vor noch nicht langer Zeit gezeigt.
O O O '
dafs nach den neueren Revisionen die verschiedenen Messungen
O
die Abplattung im Mittel sehr übereinstimmend =
1
306,75
oder
in runder Zahl
JL
306
geben, worin damals die geodätischen Mes-
sungen, Pendelbestimmungungen und Ungleichheiten der Monds-bewegungen übereinkamen *. Gegenwärtig ist indefs der Stand-punct der Sache ein anderer, und wir müssen vielmehr sagen,
dafs ——, und
306
1
289
die beiden äufsersten Grenzen sind, zwischen
welche die Ellipticität fällt. Das Verhältnifs beider ist 15:16,welches allerdings noch grofs genug ist, wenn man die aufser-orilentlichen Bemühungen erwägt, Welche auf dieses Problemverwandt sind. Werden aber auf der andern Seite die Schwie-rigkeiten gehörig gewürdigt, welche einer noch gröfserenUeber-cinstimmung im Wege stehen, so sagt Ivory mit Recht, dafsauch die schon errungene Uebereinstimmunsi Bewunderung er-resen mufs 2 .
D
3. Bei verschiedenen Bezeichnungen und Messungen aufder Erdoberfläche kommt die Gröfse der Excentricität als we-sentliches Element in Betrachtung, und es entsteht daher dieFrage, welche von den beiden Bestimmungen oder ob das Mit-tel aus beiden hierbei gewählt werden soll. Obgleich hierüberkeine Gewifsheit gegeben werden kann, auch die geodätischenMes-sungen in Verbindung mit den astronomischen Bestimmungenkeineswegs unwichtig sind, so fällt doch nach Wahrscheinlich-keitsgründen das Uebergewicht so sehr auf die durch Pendel-längen erhaltene Bestimmung, dafs es vor der Hand und bis zurdelinitiven Entscheidung am rathsamsten ist, diese Gröfse alsdie muthmafslich richtige allein beizubehalten.
/
1 G. LXIX. 344. M<?m. de l’Ac. 1817.T. III. p. 489.
2 Phil. Mag. LXVI. 3 23 .
W. Bd.
T. II. p. 137.
Nnn
1818.
I