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Dichtigkeit.
Masse von der stärkeren Anziehung im Mittelpuncte weniger af-licirt wird. Wäre dagegen die ganze Anziehungskraft der Erdein ihrem Mittelpuncte vereinigt, so mtifste nach Hutgevs dieSchwungkraft auf die im halben Halbmesser derselben liegendenTlieile gleichmäfsig wirken, und daher eine der Hälfte dieserSchwungkraft proportionale Abplattung des Sphäroids erzeugen,
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so dafs diese also = -7; = y=-\ betragen würde 1 . Nach
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den neuesten Pendelversuchen beträgt die Zunahme der Schwere
vom Aequator zum Pole ——,
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welches mit dem Verhältnisse
der Schwungkraft zur Schwere unter dem Aequator verglichen,
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letztere = k = 28 Q ~J ß esetzt > g enau ^ k beträgt. Indem aber
die Verminderung der Schwere unter dem Aequator eine Folgeder Schwungkraft ist, diese aber = k genommen werden mufs,
so bleibt als Wirkung der Abplattung
übrig.
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Hieraus folgt
unmittelbar, dafs weder die gesammten Schichten des Erdsphä-roids gleichmäfsig dicht seyn können, noch auch dafs die Schwereim Mittelpuncte desselben allein vereinigt anzunehmen sey-Vielmehr mufs das Mittel von diesen beiden Voraussetzungenals richtig angenommen werden, d. h. die einzelnen Schich-tungen des elliptischen Erdsphäroids haben eine den Wirkungender Schwungkraft proportionale Abplattung erhalten, ihre mitt-lere Dichtigkeit ist aber das Mittel zwischen der gröfsten imCentro und der geringsten an der Oberfläche, oder aber sie neh-men gleichmäfsig von oben nach dem Mittelpuncte hin an Dich-tigkeit zu 2 .
Eine Zunahme der Dichtigkeit der einzelnen Schichtungendes Erdsphäroids liegt schon als Folge des stärkeren Druckes dergesammten Theile in der Natur der Sache, und ist deswegenbisher von den Physikern 'allgemein angenommen. Verschie-dene grolse Geometer haben es daher auch)versucht, die sphä-roidische Gestalt der Erde als Folge ihrer Rotation um die kleineAxe und ihre mittlere Dichtigkeit als Folge des Druckes, wel-chen die einzelnen Schichtungen auf einander ausüben, wech-
1 Vergl. Bohnenbercer Astronomie . S. 651.
2 Vergl, oben II. D.