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Dritter Band. E.
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Erde.

Beiseitig aus einander abzuleiten. Vorzüglich geschah diesesdurch Leoenohe 1 , am ausführlichsten durch La Pt ACH 2 , wel-cher hierbei theils das Gesetz der Zusammendrückung des Was-sers nach Canton zum Grunde legt 3 , theils eine Anwendungdesselben auf die Grölse der Zusammendrückung fester Körperdurch eine gegebene Last macht 4 5 6 7 . Dieses führte ihn aber aufdie Folgerung, dafs bei einer mittleren Dichtigkeit der äufsernErdrinde =2,5 und unter der Veraussetzung, dafs eine dieserähnlichen Substanz durch eine aus gleicher Masse bestehendeSäule von einem Millliontheile der halben Axe an Länge um.5 5345 Milliontheile ihres Volumens zusammengedrückt werdenwürde, den Resultaten der Messungen Genüge geschehen könne.Wenn man dagegen annähme, dafs sie aus Substanzen bestände,deren Dichtigkeit bei 10° C. durch den Druck einer Wassersäulevon 10 Atmosphären Gewicht um 44 Milliontheile vermehrtwürde, wie Canton beim Wasser gefunden hat, 60 würde die1

Abplattung = die Zunahme der Pendellänge = 0,0000059

Sin. 2 lat. und die mittlere Dichtigkeit des ganzen Sphäroids— 9 seyn, was gegen die Erfahrung streitet, und er gelangt da-her zu der Ueberzeugung, dafs auf diesem Wege kein sicheresResultat zu erlangen sey. Auch Thomas Young s hat sich aufdiesem schwierigen Felde der analytischen Forschungen ver-sucht , ohne eine vollständige Lösung des dunkeln Problemszu erhalten. Am tiefsten ist La Place 0 und nach dessen Vor-gänge Ivoht 7 in diese Untersuchungen eingegangen. Ersterer

1

legt eine Abplattung

306,7

zum Grunde, setzt die Dichtig-

keit der oberen Erdrinde =3, welches ohngefähr das spec.Gew. des Granites ist, und findet dann die mittlere Dichtigkeitder Erde = 4,761 mit den Versuchen sehr nahe übereinstim-mend. Das spec. Gew. der oberen Erdrinde = 3 könnte man

1 Mim. de l’Ac. 1789. p. 372.

2 Me'c. CeSl. T. II. L. III. chap. S.

3 Mec. Cäl. T. V- L. XI. ch. II. p. 22.

4 Ann. Chim. Ph. XI. 34.

5 Phil. Tr. 1819. p. 87.

6 Mäc. Cäl. T. Y. p. 46.

7 Phil. Mag. LXVI. 321.