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Erde.
der den Quadraten der Sinusse der Breiten proportionalen Zu-nahme der Schwere eine regelmäßige Lagerung der einzelnenelliptisch - sphäroidisehen Schichtungen der Erde um ihrengemeinschaftlichen Schwtrpunct nicht bezweifelt werden kann 1 .Es schliefst sich dann an diese so eben erörterte Aufgabe eineandere an, welche zwar gleichfalls nichts weniger als leicht, aberdoch durch den Fleifs und Scharfsinn der Forscher ziemlich ge-nügend beantwortet ist, nämlich über die mittlere Dichtigkeitder Erde im Allgemeinen.
Bei der Beantwortung dieser Frage ist man von dem ein-fachen Grundsätze auscegangen, dafs sich bei der bekanntenGröfse der Erde ihre mittlere Dichtigkeit aus der bekanntenDichtigkeit anderer Körper finden lasse, wenn man diejenigenAnziehungen vergleiche, welche beide gegen einen dritten Kör-per ausiiben. Es ist schon oben gezeigt 2 , dafs Newton dasnach ihm benannte Gesetz der allgemeinen Anziehung aufstellte,und zugleich sind die Versuche erwähnt, welche man zur Be-stätigung desselben anstellte. Das dabei zum Grunde liegendeallgemeine Gesetz ist, dafs die Anziehungen zweier Körper sichzu einander direct wie ihre Massen und umgekehrt wie die Qua-drate der Entfernungen verhalten. Heifsen daher die Massenm und m , die Abstände r und r', die Anziehungen g und g'(wovon die erstere bei der Erde durch den Fallraum gegebenist, welchen ein Körper im leeren llaume in einer Secunde zu-rücklegt)., so ist
, m m’
g : g = 72 ; 7T*
Hinsichtlich auf die Dichtigkeiten d und d’ aber verhaltensich diese
m
73-
A. Dichtigkeit der Erde nach der Anziehunggrofser Gebirgsmassen.
Unter den Versuchen, welche die Einwirkung grofser Ge-birgsmassen auf ein in ihrer Nähe herabhängendes Loth ausübfn,hat man vorzugsweise nur diejenigen zur Bestimmung der mitt-
1 Mäc. Cäl. T. V. p. 12.
2 S. Th. I. S. S28.