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Dritter Band. E.
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Dichtigkeit nach Hutton.

leren Dichtigkeit der Erde benutzt, welche durch Maskeeyneund Hutton an der Grenze von Schottland angestellt wurden 1 .Der erstere brachte dieselben in Vorschlag, und Wählte dazu dieBergkette Sliehallie/l (gälisch Thichallin) in Pertshire, wel-che sich von W. nach O. erstreckt, und daher auf ein an ihrerSüdseite und Nordseite herabhängendes Bleiloth in entgegenge-setzter Richtung wirken mufs. Denkt man sich zur Versinnli-Fig.chung den Berg M, die Lothe aa' und b b' durch seine Anzie-U’^ -hung in die Richtungen aas und b ß gezogen, - so ist die Diffe-renz des Bogens aß und ab, welche beide aus astronomischenund geodätischen Messungen gefunden werden, die doppelteWirkung der Anziehung, welche mal genommen die Anzie-»hung des Berges giebt. Die genannten mühsamen Messungenund die erforderlichen gleichfalls sehr weitläuftigen Rechnun-*gen wurden durch Masicelyne und Hutton in den Jahren 1774»

75 und 76 beendigt 2 , und die Art des dabei befolgten Verfah-rens nebst den erhaltenen Resultaten sind auch später von Hut - 1ton ausführlich beschrieben 3 . Die Messungen selbst hier mit-zutheilen würde überflüssig seyn, und es wird daher genügenblofs die Att anzugeben, wie aus den erhaltenen Gröfsen dieDichtigkeit der Erde gefunden ist. Nach Hutton war diöSumme der Anziehungen (der anziehenden Masse) zwischen der

nördlichen und südlichen Station des Berges = 8811 . Um

diese mit der durch die ganze Erde bewirkten zu vergleichen,sieht er die letztere als eine Kugel an, und setzt die Anzie-hung einer solchen gegen einen Körper auf ihrer Oberfläche

= -g- D n oder P, wenn D den Durchmesser, P den

1 Die Versuche der französischen Akademiker über die Anzie-hung der Gebirgsmassen unter dem Aequator sind hierzu unbrauchbar*weil die dortigen Berge ausgebrannte Vulcaue sind, deren Dichtig-keit daher unbestimmbar ist* Aufserdem hatten jene Gelehrte mit un-überwindlichen Schwierigkeiten der Localität zu kämpfen, uud be-gnügten sich daher, die damals noch streitige Frage über diese Artder Anziehung überhaupt aufser Zweifel zu setzen. Das Resultateines neueren Versuches von Gurlini s. unten.

2 Phil. Trans. 1775 und 1778.

3 Tracts on mathemalical and philosopliical subjects. Lond. 1812.III vol. 8. II, 1 ff,

III. Bd.

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