Band 
Dritter Band. E.
Seite
948
JPEG-Download
 

948 Erde.

gern Quarz vom mittleren spec. Cew. = 2,6398, aus Glim-mer - und Hornblendeschiefer vom mittleren spec. Gewichte =

2,83255 und aus Kalkstein vom mittlerem spec. Gew. = 2,76607-Das Mittel aus den letzteren beiden Felsarten betrug 2,81039.Nach der Art, wie Hutton den Berg aus einzelnen Säulen be-stehend annahm, und deren Anziehung gegen das Loth berech-nete , verfährt auch Playfaik , und indem er die das Loth ab-lenkende Gesammtkraft für die Masse des körnigen Quarzes =Q und für die Masse des übrigen Gesteines = M setzt, vonder Summe des anziehend wirkenden die des entgegen wirken-den abzieht, so findet er mit Beibehaltung der übrigen durchHutton angenommenen Grüfsen für die Wirkung des Bergesund der Erde folgende Proportion ,

17804 : 1 = 87522720 D : 13S43,126 Q — 5030,214 M

woraus die Dichtigkeit der Erde

D = 2,816 Q — 1,023 M

gefunden wird. Hierin die oben gefundenen Werthe für Q= 2,639876 und für M = 2,81039 substituirt folgt die Dich-tigkeit der Erde

1. D = 4,55886.

Weil man indefs nicht wissen kann , wie tief der körnige Quarzdie Masse des Berges bildet, so hat Playfaiii den Werth vonD auch für den Fall berechnet, dafs der Kern des Berges ausGlimmerschiefer bestände, nach welcher Hypothese

D = 1,0053 Q — 0,7S743 M

und mit Beibehaltung der Bestimmungen von Q und M,

2. D = 4,866997

seyn würde. Der letztere Werth ist sehr nahe der mittlerezwischen der früheren Angabe Hutton’s =4,481 und der durchCavendish 1 vermittelst der Drehwaage gefundenen Gröfse= 5,48- Indefs hält Playfaik. wold nicht mit Unrecht die Ver-suche am Shehallien für so genau, dafs er geneigt ist, das Mit-tel aus den beiden gefundenen Werthen von D, nämlich demMinimum = 4,55886 und dem Maximum = 4,867 zu nehmen,wonach also

D = 4,713

als die genaueste Bestimmung für die Dichtigkeit der F.rde zubetrachten wäre. Wird in diesen Formeln die oben gefundene

1 S. unten Tt.