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Erde.
Breiten die Quellen eine etwas geringere, in höheren eine et-was gröfsere Wärme zeigen, als die mittlere der Oerter. Sofand er zu Cnmanacao die mittlere Temperatur der Luft = 25bis 26° C., die der Quellen = 22' 1 2 ,5; zu Cuba jene = 25° C.,diese nach der Angabe in tiefen Grotten = 22 bis23°. Waii-tenberg hat viele Untersuchungen angestellt, um die mitt-lere Temperatur der Oerter aus der Wärme tiefer Quellen zufinden 1 , erhielt aber unter andern mit L. v. Buch 2 auf demGotthard, wo die mittlere Temperatur = 0 ist, die der Quel-len = 3° C.
Inzwischen hat dieses Mittel zur Bestimmung der mitt-leren Temperatur der Oerter und der unveränderlichen Wärmeder äufseren Erdrinde, welches man als ein untrügliches anzu-sehen geneigt war, neuerdings durch einige genaue Unter-suchungen von seinem Ansehen etwas verloren. Nach Eiijias 3 4erhielt Wahlenberg aus dem Louisenbrunnen bei Berlin imMittel 7°,(38- R., er selbst dagegen 7°,59- Aus anderen längerbeobachteten Quellen fand Ermait 8°,033 oder 8°,066- Ausden Beobachtungen eines Thermometers im Schatten fand Be-guelin 7 °, 787 , v. Humboldt 6,8 oder 6,4 und Tralles mitgrofser Sorgfalt 6°,4, welche Grüfsen bedeutend abweichen.Erman kam daher auf die Vermuthung, die chemischen Zer-setzungen machten die Quellen wärmer, die Auflösungen vonSalzen kälter, wogegen aber die Temperatur der Salzquellenstreitet, welche höher ist, als die mittlere der Oerter, und umso höher, je reicher die Quellen sind. Auch Merian * un-tersuchte sorgfältig 8 Quellen, welche meistens in Basel selbstund aus ungleichen Tiefen entspringen. Die tiefem ändertenallerdings das ganze Jahr hindurch ihre Temperatur nicht, dieflacheren wechselten mit den Monaten. Die mittlere Temperaturaller differirte im ganzen Jahre von 8°,6 C. bis 10°,1, und dasallgemeine Mittel aus allen war 9°,5 C. oder mit Ausschlufsder minder sicheren 8°,6. Uebrigens schliefst er aus seinenBeobachtungen, dafs die flacheren, anhaltend und oft beobach-tet, die mittlere Temperatur des Ortes am sichersten geben.