Band 
[Achtzehnter und neunzehnter Band.]
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Spanien am Ende des Jahres 1813.

Regimenter Nassauer und Frankfurter zu den Engländern über-gingen, sogar noch weiter zurückweichen. Sie zogen sich damals inein festes Lager, welches Soult bei Baponne errichtet hatte. Dortwurden nachher im Januar 1814 fast täglich Gefechte geliefert, ohnedaß die Franzosen zum Aufgeben ihrer Stellung gezwungen werdenkonnten. Unterdessen hatte Napoleon den Versuch gemacht, die Spa-nier vermittelst des in Valenxay gefangen gehaltenen Königs Fer-dinand VII. von den ketzerischen Engländern zu trennen und zu-gleich unter ihnen selbst die Flamme des Bürgerkrieges anzufachen;er hatte aber dabei seiner Sache zu gewiß fein wollen, und dadurchdem englischen Oberfeldherrn die Möglichkeit gewährt, ihm mit Er-folg entgegenzuarbeiten. Anstatt nämlich Ferdinand sogleich ohneWeiteres in Freiheit zu setzen und nach Valencia geleiten zu lassen,suchte ihn Napoleon durch einen förmlichen Vertrag an sein Interessezu knüpfen, obgleich er hätte wissen sollen, daß ein Mann wie Fer-dinand sich an keine Verpflichtung binden werde. Er schickte am11. November 1813 seinen früheren Gesandten in Berlin und Ma-drid, den gewandten Laforest, mit einem Briefe nach Valenpay,in welchem er sich auf eine seiner unwürdige Weise als den Be-schützer der alten und veralteten Privilegien und Regierungs-Princi-pien hinstellte. Zugleich suchte er den König durch dessen ehemaligenGouverneur, den Herzog von Sän Carlos (s. S. 183), welcherebenfalls in Frankreich festgehalten wurde, bearbeiten zu lassen. Dieserwar jedoch am 21.. November kaum in Valenpay eingetroffen, alser seinem Freunde und Schüler den Rath ertheilte, den Betrügerdadurch zu betrügen, daß er seinerseits Alles verspreche und nachhernichts erfülle. Ferdinand befolgte den Rath, und schloß am 11. De-cember einen Vertrag ab. In diesem Vertrage wurde er von Na-poleon als spanischer König anerkannt, und erhielt das Versprechen,daß er in den Besitz seines ganzen früheren Reiches wieder einge-setzt werden solle; dagegen machte er selbst sich anheischig, die Eng-länder aus Spanien zu vertreiben, eine vollständige Amnestie zu ge-währen, allen Anhängern Joseph's nicht nur ihre Güter, sondernsogar ihre Ämter und Ehrenstellen zu lassen u. dgl. m. In Freiheitsollte jedoch Ferdinand erst dann gesetzt werden, wenn die Regent-schaft zu Madrid und die Cortes den Vertrag bestätigt hätten. ZurEinholung dieser Bestätigung ward nicht nur Sän Carlos nach