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[Fünfter Band. H - K.]
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Heizung.

inneren Wandungen des thönernen Ofens absteht. Durch dieseVorrichtung wird das Eisen mit den erdenen Theilen des Ofensin Verbindung gebracht, ohne dafs die ungleiche Ausdehnungbeider Körper durch Warme eine Zersprengung oder Zerreifsungbewirkt. Zu diesem Ende wird auf das Blech eine mit den in-neren Wandungen des thönernen Ofens dicht verbundene, vondem äufseren Kranze des Cylinders aber 1 Z. abstehende Deckevon flachen gebrannten Ziegeln gelegt, und die hierdurch umden Cylinder entstehende Vertiefung mit trockenem Sande aus-gefüllt, damit die Ausdehnung des letzteren nicht nachtheiligwerde. Die aus Mauerziegeln verfertigte Scheidewand i, wel-che indels von der einen breiteren Ofenwand bis in die Mittefortgeführt wird, die andere Hälfte aber frei Iafst, trägt diegleichfalls aus Mauersteinen verfertigte, und daher der Heftig-keit der aus dem Cylinder aufsteigenden Flamme widerstehendeDecke k, welche gleichfalls nicht völlig den vierten Theil einerdurch den Ofen gelegten horizontalen Ebene unbedeckt läfst,damit durch die so gebildete OefFnung der heilse Rauch in dieübrigen Abtheilungen des Ofens aufsteigen, ihnen seine Wärmemittheilen und endlich aus dem mit einer Klappe verschliefsba-ren Rohre p in den Camin entweichen kann. Das Verhältnifsder Weite solcher 7 Z. Seite habenden Oelfnungen zu der Weitedes ganzen Ofens ist nach der Zeichnung sowohl aus ihnenselby, als auch auS der verticalen Linie ersichtlich, welche dieRäume n, n... und 1, I... trennt, und es verdient daher nurnoch bemerkt zu werden , dafs die horizontalen Decken der fol-genden Abtheilungen aus doppelten, vermittelst Lehm verbun-denen, die verticalen Scheidewände aber ans solchen einfachenflachen Ziegeln verfertigt werden. Solche Oefen haben, wieaus dieser Beschreibung erhellet, ungemein viele Masse , erhal-ten daher, einmal erhitzt, die Wärme lange Zeit, und bedürfennur einmal, oder bei strenger Kälte zweimal des Tags geheiztzu werden ; dagegen dauert es aber nach absichtlich angestell-ten Versuchen zwei Stunden, bis sie das Zimmer auf das Ma-ximum der Temperatur bringen.

22. Bei Weitem die schwierigste von den in Nr. 14. ge-forderten Untersuchungen betrifft die Gröfse der Oefen, wieschon daraus von selbst hervorgeht, dafs in der Regel bei dieserFrage nicht in Voraus bestimmt ist, wie oft, mit w'elchem undmit wie viel Brennmaterial, geheizt werden soll, desgleichen