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[Fünfter Band. H - K.]
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Hof.

tige, Behauptung bestätigt er mit einem Versuche, wo ein mitWasser gefülltes Prisma, das sich in eine Pyramide endigte, dieStelle des Eisprisma’s vertrat. Aber obgleich solche PrismenSonnenbilder, vermöge der auf die Spitze auffallenden Strahlen,geben, so scheint mir doch der convexe Bogen damit nicht er-klärt zu seyn. Da nämlich dieser Bogen, so viel mir bekanntist, genau eben die Färbung hat, wie der Ring, an welchemer berührend ist, so mufs er, meiner Meinung nach, beim er-sten Ringe als ein Minimum der Brechung erklärt werden, undda läfst sich leicht Folgendes übersehen. Wenn alle diese Py—ramidenspitzen unter (50 Graden gegen die Verticallinie geneigtsind, und die zugehörigen Seitenflächen sind vertical, so giebtes nur eine einzige Aziinuthalstellung, bei welcher sich einSonnenbild zeigt, das jenem Minimum entspräche, und wennman dieses Bild bei einer gewissen Lage des Prisma’s oder derPyramidenspitze sieht, so darf man das Prisma nicht von die-sem Puncte entfernen, ohne es zu verlieren. Soll sich in meh-reren Orten ein solches, dem Minimum der Brechung entspre-chendes Bild zeigen, so mufs sich mit verändertem Orte desPrisma’s nicht blofs die Azimuthallajje der Seite des Prisma’sändern, sondern auch die Neigung seiner Seitenfläche, die wirübrigens immer als unter (50 Grade gegen einander geneigt an-sehen. Statt Ventuhi’s Gedanken weiter zu verfolgen, willich daher untersuchen , wiefern die horizontal liegenden drei-seitDen Prismen selbst solche Berührun"sboeen an den Ringenum die Sonne hervorbringen können; denn dafs horizontalePrismen dabei ihre Wirkung zeigen , läfst sich aus der Lage desBerührungspunctes schliefsen, der in den gewöhnlichen Fällenentweder der höchste oder der tiefste Punct des Ringes ist.j^|-Es sey also eine Seite A EFB unter dem Winkel = ß gegen' den Horizont geneigt, die Neigung der Ebene A BCD= 1‘20°— ß-In T trefle der Lichtstrahl ST die erstere, und es sey durchT die Ebene bfcsenkrecht auf die Seitenflächen gelegt; in dieserEbene b f c sey T Nhorizontal gezogen, dagegen sey S T L ==a dieSonnenhöhe, und der horizontale Winkel NTL= (f gebe dieAzimuthallage der Ebene bcf in Vergleichung gegen das Azi-rnuth der Sonne an. Jeder Punct S des Strahles ist durch die dreiCoordinatenT v =x, vu = x. Tang. <p, us = xSec. q> Tang, a,bestimmt, und wenn man ss’ senkrecht auf die Ebene bcf zieht,so ist T * die Projection des Strahles auf diese Ebene und es ist

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