Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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Hydrod ynamik.

mufs, ist noch von niemand angegeben worden. Es ist nämlicheinleuchtend , dafs ein möglicher Fall der ist, wo in zwei Röh-ren die Oberfläche in jedem Augenblicke, gleichmäfsig sinkendund steigend, gleich hoch ist, und dann würden sich die Oscil-lationen so ergeben, als ob diese beiden nur eine einzige Röhreausmachten ; aber nothwendig ist dieses offenbar nicht. Wärenun sogar die beiden Röhren D ; E; an verschiedenen ziem-lich weit von einander entfernten Puncten der horizontalen Röh-ren Be angesetzt, so würde die Bestimmung noch schwieriger.Wir besitzen über diese Bewegung noch gar keine theoretischenUntersuchungen; Versuche über solche Oscillationen sind vonden beiden Gebrüdern Webeh angestellt worden. Diese Beob-achter fanden , dafs ein Apparat, der 37 verticale Röhren aufeine horizontale Röhre in gleichen Abständen eingesetzt enthielt^eine in diesen Verticalröhren fortschreitende Wellenbewe-gung zeigtp; die Welle schritt, nachdem man mit einem Hin—aufsaugen oder Heben der Wasseroberfläche in der ersten Röhreangefangen hatte, von diesem Ende des Apparates nach demandern Ende hin fort, und kehrte von da, wie Wellen zurück-geworfen werden, wieder zurück. Wurden nur drei aufge-setzte Röhren angebracht, die gleich weit von einander standen,und wurde durch Saugen das in den Röhren enthaltene Queck-silber in der ersten Röhre auf 2 Zoll, in der mittlern auf 1 Zollgehoben, während es in der dritten auf 0 herabgesunken war,so sah man dennoch bei anfangender Oscillation auch in dermittlern Röhre das Quecksilber steigen, obgleich man allenfallshätte erwarten können, dafs in der mittlern Röhre, die demGleichgewichtsstande entsprechende Höhe nicht würde geändertwerden *.

Diese hier zuletzt angeführten Untersuchungen gehören,wie man wohl übersieht, nicht mehr ganz in das Gebiet der li-nearischen Bewesunj.

Anwendung auf die ebene Bewegung.

Da unter ebener Bewegung hier eine solche Bewegung ver-standen wird, bei welcher die dritte Dimension, die Breite des

1 Weitere Bemerkungen tiher diese interessanten Versuche thei-Ien die Verf. selbst mit, s. Wellenlehre von E. H. und W. Weber.

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