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Hydrostatik.
den, und würde daher zum Ausweichen nach der Seite ange-trieben ; es würde, da kein Gegendruck von a her statt findet,diesem Antriebe zum Ausweichen folgen, und das Gleichge-wicht könnte nicht eher eintreten, bis alle Theile der Oberflä-che gleich hoch liegen , oder bis alle Theile der Oberfläche eineauf die Richtung der Schwere senkrechte Ebene bilden.
Die Bestimmung des Druckes, den tropfbar flüssige Körperwegen der Schwere ausüben, läfst sich nun leicht finden. Esy;-sey zuerst ein gerades prismatisches oder cylindrisches Gefäfs mit 132.verticaler Axe. Hier trägt jede Schicht CD das Gewicht derdarüber stehenden "Wassersäule, und da jede Schicht den aufsie ausgeübten Druck auf die nächste tiefere Schicht überträgtund dazu das Gewicht jener Schicht noch hinzukommt, wel-ches den Druck auf die nächste Schicht vermehrt, so erhältman für jede Schicht und so endlich für den ganzen Boden E Feinen Druck, welcher dem Gewichte der über jener Schichtoder über dem Boden stehenden Masse des Flüssigen gleich ist.Jeder Theil des Bodens, dessen Oberfläche =ff ist, leidet al-so einen Druck = ff.D.h, wenn h die Höhe der über demBoden stehenden Säule und D das Gewicht der angenommenenCubikeinheit des Volumens ausdrückt. Da man gewöhnlich dieSchwerkraft als überall mit gleicher Gewalt wirkend ansieht,so betrachtet man D, als der Dichtigkeit proportional, indemdas Gewicht eines Cubikfufses dann allein von der Dichtigkeit,abhängt.
Der Druck auf die Wände und auf den Boden eines auchnicht gerade cylindrischen oder prismatischen Gefäßes läfst sichnun auch leicht bestimmen. Da der Druck, den irgend eineSchicht CD des Flüssigen leidet, sich ebenso gut nach denSeiten als nach unfpn fortpflanzt, so ist es erstlich sehr leicht,den Druck auf einen schmalen Streif der Seitenwand , der näm-lich nur eine sehr geringe Höhe hat, zu bestimmen. Ist diehorizontale Länge dieses Wandstückes = 1, seine Breite = kund befindet sich die Mitte desselben in der Tiefe = h unterder Oberfläche, so ist der Druck ebenso grofs , als wenn dieFläche l.k von dem Gewichte einer Wassersäule, die über die-sem "Wandstücke stehend sich bis zu der Höhe = h erstreckte,gedrückt würde, also der Druck = h.k . 1.D. Diese Bestim-mung des Druckes gilt, es mag der Theil der Wand verticalseyn, oder irgend eine schiefe Lage, wie L M oder N T haben, 1S3*
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