Band 
[Fünfter Band. H - K.]
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ausgedrückt. Aber —■

Hydrostatik.

h.I.

n Sin.?;

drückt den Inhalt des untersten

Wandstückes aus, und die eben so gebildeten Ausdrücke be-zeichnen den Inhalt der übrigen Wandstücke; jedes derselben

ist mit seinem Abstande von der Oberfläche —. h: = -—- . h

n n

und so weiter multiplicirt, und so drückt jene Reihe die Summevon Momenten in Beziehung auf die Oberfläche aus, wenn mandie Gröfse der Wandstücke als Gewichte ansieht; es ist aber be-kannt, dafs die Tiefe des Schwerpunctes = H mit der Summealler Gewichte = f f multiplicirt gleich ist der Summe der ein-zelnen Momente , und dafs daher D.H. ff den Druck auf dieganze Wand angiebt, wenn ff den Flächen-Inhalt der ganzenWand ausdrückt.

Diese Regel reicht zu, um den Druck, den jedes Stück derWand, oder den die ganze Wand leidet, zu bestimmen, dieGestalt derselben sey, welche sie wolle.

Aus dem Bisherigen lälst sich auch ableiten, wie das Gleich-gewicht besteht, wenn ungleichartige, nicht in eine gleichartigeMischung übergehende flüssige Körper in einem Gefäfse enthal-ten sind. Jedes dieser Flüssigen nimmt eine horizontale Ober-fläche an, wenn die Schwere allein, die wir als überall nachparallelen Richtungen wirkend ansehen, auf sie wirkt. DieMöglichkeit des Gleichgewichtes fände statt, selbst dann, wenndie dichtere Schicht den oberen Platz einnähme, indem beieiner ganz genau horizontalen Oberfläche beider Körper dieOberfläche und jedes gleich tief liegende Theilchen des unternKörpers genau gleich stark gedrückt, keines also zum Auswei-chen seitwärts angetrieben würde. Aber ein solches Gleichge-wicht besteht nie auf längere Zeit, weil bei der geringsten Ab-weichung der Oberflächen von der horizontalen Ebene der Druckan einem Puncte gröfser wird, und an diesem Puncte ein Her-»abströmen der schwereren Materie eintritt, welches sich nichteher endiget, bis der schwerere Körper den untern Raum einge-nommen und hier eine horizontale Oberfläche angenommen hat.Tritt dann eine kleine Störung des Gleichgewichts ein, so be-steht diese nur in einem Schwanken um den Zustand des Gleich-gewichtes, und nach einigen Schwankungen stellt sich die hori-zontale Oberfläche wieder her.

Sind es andere Kräfte, die auf die verschiedenen Schich-