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[Fünfter Band. H - K.]
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a u 8 dem M i n e r a 1 r e i c h e.

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migen Theil aber ein Faden mit einem Gegengewichte. So wiedann der Schwamm an Gewicht zu - oder abnimmt, drehet derFaden desselben den Cylinder, der Faden des Gegengewichtesaber wird auf- und abgewickelt, und wirkt bei der Schneckeauf einen veränderlich langen Hebelarm, wobei das Gewichtzugleich an einer Scale durchseine gröfsere oder geringere Tiefeden Grad der Feuchtigkeit andeutet *.

Desagüliers schlägt vor, statt des in Salmiak getränktenSchwammes bei dem auf die angegebene Weise construirten Hy-grometer lieber ein kleines Schälchen mit irgend einem Salzeoder Pottasche zu wählen. Als die beste hygroskopische Sub-stanz betrachtet LAMrAmos 2 das Kochsalz, namentlich wenndasselbe einen geringen Antheil salzsaurer Kalk und Thonerdebeigemischt enthält. Von diesem wird eine Quantität in derWärme völlig getrocknet, fein pulverisirt, und dann Werden100 Grane desselben in der einen Schale einer feinen Waase

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durch eine gleiche Menge Gewichttheilchen ins Gleichgewichtgebracht. Zieht das Salz Feuchtigkeit aus der Atmosphäre an,so sinkt die Wagschaale desselben, und die Menge des atmo-sphärischen Wasserdampfes wird durch zugelegte Gewichte oderdurch den Ausschlag, welchen die Zunge des Waagebalkenszeigt, gemessen. Ein diesem ähnliches Hygrometer bringtGhotthuss a in Vorschlag, nämlich schwefelsaures Kali, wel-ches gleichfalls die Feuchtigkeit aus der Atmosphäre anzieht,und die aufgenommene Menge derselben durch sein vermehrtesGewicht anzeigt; dagegen giebt Nicholson 4 der Schmälte('Royal Smalt) den Vorzug vor den Alkalien und.Salzen, weilsie die Feuchtigkeit minder begierig, als jene zu thun pflegen,aufnimmt. Viele Untersuchungen über die Hygrometer aus Al-kalien und Salzen hat Seyebier® angestellt, und sie zwar allesehr geeignet für hygrometrische Bestimmungen gefunden , imGanzen aber räumt er dem Weinsteirtsalze den Vorzug Vor an-dern Salzen und rücksichtlich der regelmäfsigen Gewichtsver-lnehrung selbst vor den anderweitig ihm bekannten Hygrometern

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Desagüliers Exper. l’hilös. II. p. 30Ö.

Beiträge zur Atmosphäi ologie. Frevberg. 1817. S. 29.Allgem. Nord. Annalen. VIII. S. 217.

S. dessen Jouni. oi’ Nat. I'hil. VIII; p. 85;

Jonrm de Pliys. 1778. T. I. p. 421;

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