aus dem Mineralreiche.
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Zunahmen des Gewichtes von 10 zu 10 Granen zeigte, Wodurchdie Waage einen Ausschlag erhielt. Wenn dann der Stein durchdie Feuchtigkeit der Atmosphäre schwerer wurde, so zeigte derSchieber dieses an , indem man ihn dahin stellte, wohin derAusschlag des Waagebalkens es forderte. Lowit2 fand aufdiese Weise, dafs der Stein bei sehr feuchtem Wetter 55 Gran,bei sehr trockenem nur 1,5 Gr. Feuchtigkeit zeigte. Aufser an-dern Schwierigkeiten steht aber der Anwendung dieses Hygro-meters noch die Seltenheit des Steines entgegen , und aufserdemtheilt es den gemeinschaftlichen Fehler fast aller, nämlich dafsder Stein allmälich seine hygroskopische Eigenschaft verliert.Man hat anstatt dieses Astrachan ’schen Schiefers auch das Welt-auge oder den Hydrophan empfohlen 1 , eine Art Opal, welchedie Feuchtigkeit begierig aufsaugt; LÜdicke aber hat eine Ver-besserung des Waagebalkens in Vorschlag gebracht, um die Ver-mehrungen des Gewichtes mit gröfserer Regelmäfsigkeit messenzu können , und dieses Hygrometer mit dem Haarhygrometervergleichbar zu machen 2 . Hochheimer wandte gegen denLo-.vitz’schen Schiefer ein, dafs er die angenommene Feuchtig-keit nicht gern abgebe , und schlug daher eine matt geschliffeneGlastafel statt desselben vor 3 4 . Diese soll man mit Asche ganztrocken reiben, und den Standpunct der Zunge einer Schnell-waage mit 0 bezeichnen, auf welchen diese zeigt, wenn dieGlastafel mit einem Bleigewichte am andern Ende ins Gleichge-wicht gebracht ist, dann die Tafel ins Wasser tauchen, durchSchleudern das anhängende Wasser entfernen, wieder an dieWaage hängen, und den Stand des Zeigers als grctfste Feuchtig-keit bemerklich machen. Wird dann die Waage in ein Käst-chen gesetzt, durch dessen Deckel die Zeigerspitze hervorragt,und sind an einem Gradbogen die Unterschiede der Feuchtigkeitbezeichnet, so hat man ein empfindliches Hygrometer. Gil-bert 4 macht die Einwendung, dals diese beiden Apparate zu-gleich als Manometer wirken müssen, und manche aus der Ver-gleichung mit dem Haarhygrometer hervorgehende Abweichun-gen hieraus erklärlich werden könnten ; allein bei der geringen