Band 
[Fünfter Band. H - K.]
Seite
640
JPEG-Download
 

040

Hygrometer.

gegebene Menge Luft nm 1° zu erhöhen, diejenige als Einheitangenommen, welche eine gleich grofse Gewichtsmenge (hieralso einen Cubikfufs) Wasser gleichfalls um 1° erhöhen würde,durch y, und eben so für Wasserdampf durch x, so ist die durchdie Luftmasse = L abgegebene Wärme beim Uebergange ausdem Temperaturzustande = t in den niedrigem = t’

, , b — e' co , /v

L. = -r^rCt-t)

und die durch den Wasserdampf abgegebene

dco , ,

7> * (! — '

D . x(t-

-o-r

1 + mt'

Heifst endlich die latente Wärme des Dampfes, oder dieZahl, welche angiebt, um wie viele Grade des hundertthell.Thermometers ein der gebildeten Dampfmenge gleiches GewichtWasser durch die zur Bildung von jenem erforderliche Wärme-menge erhöhet werden könnte = Jl, so ist

ax= — . LL4-

n 1 mt

ein Ausdruck für die durch den neu gebildeten Dampf erfor-derliche Wärmemenge, auf diejenige Einheit bezogen , durchwelche ein Cub. Fufs Wasser um 1° erhöhet werden kann. In-sofern aber die durch die Luft und den Wasserdampf derselbenabgegebene Wärme der des neugebildeten Wasserdampfes gleichseyn mufs, so erhält man mit Weglassung der einander gleichenGröfsen

(b—e') y (t — t') + edx (t—t') = (e'—e) JA.

Aus dieser Formel erhält man

l + yd (t—0 , {x ^ ^

e =---e —-b.

1 + T ( t—t > i +

Um nach dieser Formel die Werthe von e zu finden, nimmt Au-gust für y = 0,2669 nach Biot ; für je = 2,8470 nach demsel-ben ; für J = 0,62349 nach Gay-Lüssac; für X = 550° C.nach demselben , welche substituirt

_ e— 0,00077832 (b —e') (t —t')

C— 1 + 0,00154 (t —t')wird; und da t — t' nicht füglich über 20° C. betragen kann,ohne merklichen Felder