Inflammabilien.
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die Regenzeit. Diese tritt indefs nicht dann ein, wenn dieSonne sich am weitesten vom Zenith entfernt, sondern, obgleichsie von örtlichen Umständen abhängt, meistens dann, wenn dieSonne das Zenith des Ortes erreicht. Nach vov IJumboldt’sErzählung ist in den tropischen Gegenden nördlich vom Aequa-tor vom December bis Februar der llimmel vollkommen heiterund derOstriordostwind ununterbrochen. Gegen Anfang des Märzzeigen sich Spuren von Feuchtigkeit in der Luft, es treten Wind-stillen ein, und im April fängt die Regenzeit an. Diese Zeitder Regen und Stürme tritt sehr nahe dann ein, wenn dieSonnodas Zenith des Ortes erreicht, und v. Humboldt sucht die Ur-sachen nächzuweisen, die diese Aertderung der Witterung be-wirken *. Dafs mit dieser Angabe die Regenzeit im mittlernAfrica, nördlich vom Aequator , und in Arabien,'die Zeit derNil-Ueberschwemmungen, die Regenzeit in Bengalen zusam-mentrillt, lälst sich aus Reisebeschreibungen leicht nachweisen.
ü.
Inflammabilien.
Unter diesem Worte versteht man bald sämmtliche brenn-bare Stoffe, bald blofs die nicht metallischen einfachen Stoffe)die sich durch Brennbarkeit atiszeichnen. G .
Inflexion des Liclites.
Beugung oder Diffraction des Lich-tes; Inßexio s. diffractio lurninis; inflexion ou dif-fraction de ]a lumiere ; inflexion ordiffractionof light.Die Flrscheinungen der Beugung des Lichtes zeigen sich amRande des Schattens der Körper, indem theils Lichtstrahlen in-nerhalb des Raumes hingelangen, der ganz von Schatten bedecktseyn sollte, theils hellere und farbige Streifen sich am äufserenRande des Schattens zeigen. Diese Erscheinungen sind indefszu mannigfaltig und zu sehr zusammengesetzt, um kurz darge-stellt zu werden; es njag daher hier genügen zu bemerken, dafseine Ablenkung der Lichtstrahlen von ihrem geraden Wege, wel-che beim Vorübergehen an dem Rande fester Körper eintritt,
1 Annalcs de Ch. et Ph. Vllf. p. 1 79 .
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