inflexion dos Lichtes,
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die Erleuchtung ununterbrochen ab, je tiefer man in den Schat-ten hineintritt; es finden keine Maxima und Minima statt, unddieses ist der Erfahrung gemäfs, welche hier keine Abwechse-lungen von Hell und Dunkel zeigt. Die Theorie zeigt über-dies, dafs die bei verschiedenen Entfernungen der das Licht auf-fangenden Ebene gleich stark erleuchteten Puncte nicht in ge-rader Linie, sondern auf einer hyperbolischen Linie liegen.Zweitens, wenn der Schirm nur von einer Seite den Bogen ZMbegrenzt, oder wenn die Kante eines sehr breiten Schirmes den
O '
Schatten wirft und M außerhalb der Grenze des Schirmes liegt,so ergeben sich Maxima und Minima der Erleuchtung, jedoclrist auch an den am schwächsten erleuchteten Stellen diese nicht
= 0; da nach Fresnf.l’s Formeln v=zist, so
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läfst sich dieser Wechsel in folgenden Zahlen übersehen, wennman v in Theilen des Quadranten ausdrückt:
für v = 1,2172 ist die Intens, des Lichtes = 2,7413
= 1,8720 . 1,5570
= 2,3449 . 2,3990
= 2,7392 . 1,6867
= 3,0820 . 2,3022
= 3,3913 .. 1,7440
= 3,6742 . 2,2523
= 3,9372 . 1,7783
und so weiter. Diese Bestimmung weicht etwas von derjenigenab, die sich blofs an die Differenz der Wege zweier Lichtstrahlenhielt, die jetzige Bestimmung nämlich giebt für die erste dunkleLinie 1,8726, statt dafs jene 2 gäbe. Fresnel theilt hier eineneue Ileihe von Versuchen mit, die genauer mit dieser Theorieals mit der vorigen übereinstimmen. Drittens , wenn das Lichtdurch eine enge Oeffnung fällt, so muls man die Integrale ge-hörig in Beziehung auf beide Ränder der Oeffnung nehmen, unddieses findet statt sowohl wenn die von P nach C gezogene Li-nie zwischen den Rändern der Oeffnung durchgellt, als auchwenn sie den Schirm schneidet. Hier giebt die Formel wie-der abwechselnde Maxima und Minima der Erleuchtung, diesehr nahe dahin fallen, wo die Beobachtung sie angiebt; dieFälle, wo die Abweichung bedeutender ist, glaubt Fresnelauf die Schwierigkeit, den genauen Punct der geringsten Er-