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Methode der Schwingungen.
oder durch ein Stück angeklebtes Wachs. 2. Hie Schwingungs-bogen , bei denen man anfängt zu zählen, dürfen nicht all—zugrofs seyn, wenigstens nicht über 30 Grade betragen. 3.Beim Zählen derselben ist folgendes Verfahren zu empfehlen:Man bemerke an einer guten, gleichförmig gehenden Secunden-uhr das genaue Ende der 1., 3., 5., 7- und 9. Schwingung,mache sodann eine Pause während der zehn folgenden, undnotire wieder das Ende der 10-, 13., 15. etc. bis zur 19. Aufgleiche Weise bemerke man die ungeraden Schwingungen derzwanziger, dreifsiger und der folgenden Reihen. Zieht mandiese Angaben von einander ab, so erhält man eine bedeutende
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Menge von Werthen, welche die Dauer von 10 Schwingungenausdrücken. Es genügtauch, nur je die 10., 20., 30. Schwin-gung zu nofiren, oder überhaupt auch gröfsere Intervalle anzu-nehmen 1 . Die Zeiten sollten, womöglich, in Zehntelsecunden,nach dem Gebrauche der Astronomen, angegeben werden; nichtunbequem ist es, sich hierbei von einem Gehülfen entweder dieSecunden zählen oder wenigstens die Momente schreiben zulassen. 4. Die Schwingungen in den beiden verticalen Ebenenlassen sich allerdings am besten durch die Nadel des Inklinato-riums bewerkstelligen. Um jedoch auch eben diese Nadel zu denhorizontalen Schwingungen zu benutzen, hänge man dieselbean einem ungezwirnten Seidenfaden auf, welcher an der Quer-axe befestigt wird, wozu entweder ein durchgebohrtes Lochöder auch die in derselben eingedrehte Furche, deren unten ge-dacht werden soll, dienen kann. Dafs der herabsinkende Polder Nadel beschwert werden , überhaupt dafs die Nadel in ho-rizontaler Ebene schwingen müsse , bedarf wohl keiner beson-dern Erwähnung. 5- Auch die horizontalen Schwingungen müs-sen in einem verschlossenen Glaskasten vor sich gehen. 6. DieBeobachtungen der Nadelschwingungen in den verschiedenenEbenen sollten wenigstens in der nämlichen Stunde und beigleicher Temperatur vorgenommen werden. Dals sie an dernämlichen Stelle und entfernt von Wänden oder von verstecktenEisenmassen, am besten im Freien,' geschehen, ist nicht minderwesentlich.
Bei der grofsen Genauigkeit, mit welcher sich die Schwin-
1 Beispiele dieser Methode findet man in G. LXXVI. in Sabine’sAbhandlung, und ähnliche von Hansteen LXYIII. 263.