Instrumente.
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liehe Beobachtungen bestimmt wären, durch ihre sehr geringeReibung sich empfehlen. Um jedoch auch bei den schwerstenNadeln alle und jede Reibung aufzuheben, könnte man folgen-des Mittel anwenden. Man stecke an die Queraxe zwei Schei-ben von hohlem Eisen oder von Buchsbaumholz, das in Oel ge-kocht worden ist, und lasse diese in zwei Trögen auf Quecksil-ber schwimmen ; die äufsersten Zapfenenden müssen dabei losezwischen zwei verticalen Schneiden spielen, um die Nadel imCenttum des Kreises zu behalten. Giebt man einer solchenScheibe 2 Zoll Durchmesser bei y Zoll Dicke, und Jäfst sie auf0,7 Zoll in das Quecksilber sich einsenken , so erhält man eineTragkraft von mehr als 5Unzen; das Nämliche erhält man mitScheiben von l-j- Zoll Durchmesser bei y Zoll Dicke; dagegenwiegt eine stählerne Nadel, bei einer Dicke von 0,1 Zoll, nuretwa 24- Unzen.
Die vibgleichiing der Nadel vor dem Magnetisiren gehörtzu denjenigen Operationen, welche die Sorgfalt und Gedulddes Künstlers am meisten in Anspruch nehmen. Das Schwie-rigste ist die Entfernung jeder Spur von Magnetismus aus dernoch ungestrichenen Nadel. Sollte ein solcher sich bei Annä-herung einer empfindlichen Boussole wahrnehmen lassen, somag man versuchen, ihn durch Bestreichen mit den gleichnami-gen Polen schwacher Magnete aufzuheben, und so die Nadelin einen neutralen Zustand zu versetzen. Alsdann bringe mansie in eine auf den magnetischen Meridian senkrechte Richtung,und gleiche sie in dieser Lage in Beziehung auf die Länge undSchwere der Hebelarme sorgfältig ab.
Um hierbei die Einwirkung der stählernen Instrumente zuvermeiden, muls man sich durch Abschleifen zu helfen suchen.Man kann auch noch nach Mayf.k’s Vorschläge der Nadel einwenig Oberlast geben, und in der Nähe der Axe an der un-tern Kante einen kleinen , etwas schwerem Messingstreif anlö-then, von welchem dann das Nöthige weggefeilt wird. Ebensokann man die Nadel oben und unten mit zwei kurzen Schrau-benstiften versehen, an welchen zwei messingene Kügelchenoder Cylinder so lange versetzt werden, bis die gewünschteAequilibrirung erreicht ist. Doch kann, nach den Erfahrungenvon J. T. Mayek und Sabixe , selbst eine merkliche Unterlastzwar sehr abweichende Angaben in den Tier Lagen der Nadel,aber nach Mayeii’s Formel berechnet dennoch ein richtiges
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