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Licht,
Kalksteins, sogleich nachdem $ie aufgehört hpben rothglühendzuseyn, auf die Erde fallen, sq leuchten sie wieder. Wurdeein eben solcher 8tein gleich nach dem Aufhören des ftothghi-hens mit einem Schlüssel angeschlagen, |a wurde auch nqr aqdie Zange geschlagen, mit welcher man ihn hielt, sq wurde erwieder leuchtend 1 .
Dessaignes gründet auf seine Versuche, die ich hier nichtalle anführen kann, zumal da sie nicht strenge genug beweisendscheinen, den Schlufs, das Phosphoresciren entstehe durch dieConceptration des Wassers, welche durch die Attractivkraft derKörper bewirkt werde; sie sey von dein Leuchten, welchesman am ätzenden Kalke bpim Ahlöschen in wenig Wasser be-merkt, nur darin verschieden, dal's hier die Cohäsion des Kalksallein stark genug sey, um das Wasser ?u coqcentriren, weshalbes keiner äiifsern Kraft bedürfe. Alle Körper, sagt er, verlierenihre Phosphorescenz, indem sie ihr gebundenes Wasser verlie-ren, sie erlangen die Phosphorescenz wieder, wenn sie dasselbewieder aufnehmen. Dieses Licht kann theils durch Copdensi-rung, schnelle Annäherung derTheije, erregt werden, theilsdurch Expansion oder schnelle Trennung der Theile, Jene ent-steht durch hohe Spannring eines sehr elastischen Flüssigen,diese durch plötzliche Befreiung dieses Flüssigen aus seinem ge-spannten Zustande. Man wird jedoch wohl gestehn müssen,dafs diese Erklärungen immer nur sehr unvollkommen sind unddafs wir fast bei allen Arten der Lichterzeugung noch weit da-von entfernt sind , deutlich zu übersehen*, wie das Licht her-rvorgeht. Einige hierher gehörige Betrachtungen kommen nochin der dritten Abtheilung dieses Artikels vor,
II, Erscheinungen, welche das Licht heiseiner Fortpflanzung oder in Hinsichtauf die Wege, welche es durchläuft,darbietet.
Optische Erscheinungen.
Das Licht geht in geraden Linien fort. Wir erkennendieses, indem wir die Lichtstrahlen durch erneu dunkeln Körper
1 Noch mehr einzelne Versuche über diesen Gegenstand s. inSclnveigg. Journ. VIII. i)8. 103.