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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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erleidet jedes Theilchen in der ersten Röhre eine zweimalige

Erschütterung, nämlich so wohl für die Zeit, da t — zwischen

a

5c 21

o und & ist, als auch für die Zeit, da t-j-zwischen o

a a

und & ist; denn nur in diesen Grenzen hat die Function q> Wer-the, die von Null verschieden sind» Die erste Vibration, inwelche ein Theilchen x gerath, fängt also dann an, wenn diex

Zeit t = — , welche das Licht gebraucht, um sich bis dahina

fortzupflanzen, verflossen ist; sie dauert eben so lange, als diein der ersten Schicht erregte Vibration, und die dem Theil-chen in diesem Zeitverlauf ertheilte Erschütterung ist eben sogrofs, oder V erhält eben die Werthe, wie in der ursprünglicherregten Vibration. Die zweite Vibration erreicht dieses in derEntfernung x befindliche Theilchen , wenn at = 1 + (1 - X)ist, das heifst, wenn die Lichtwelle die ganze Länge =n 1 hin-wärts und die Länge 1 — x rückwärts durchlaufen hat, und wenn

1 1_X 1

man t =-}-1- & setzt, so ist die Geschwindigkeit v,

a a m

die jetzt v, heifsen mag, v, = — | ^ <f< —, also zurückge-

hend und in dem Verhältnifs vermindert, welches (1—n) : (t-j-n)ausdrückt. Da wir die Intensität des Lichtstrahles dem Qua-drate der Geschwindigkeit v proportional setzen, so verhält sichdie Intensität I des einfallenden Strahles zu der Intensität I, des

/ | N 2

an der Trennungsfläche reflectirten Strahles, wie 1 : - — .

(1 -f n J l

In der zweiten Flüssigkeit giebt es nur eine Vibration, dieso lange dauert, bis die unter (p stehende Gröfse die Werthevon o bis & durchgegangen ist, das heifst, sie fängt an, wenn1 . x —1

ist, oder wenn das Licht mit der Geschwindig-

a an

keit = a den Werth = 1 und mit der Geschwindigkeit a n den

2 n

Weg (x — 1) durchlaufen hat. Der Werth von v ist;

n+1

und die Intensität des in das zweite Fluidum gelangenden Lichts

4 n 2

U + n)*

I = l\