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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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T h c o r i e,

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die wir Wirkungen des Lichtes nennen, das scheint die ersteFrage zu seyn , auf deren Entscheidung man denken mül'ste;daran würde sich dann die zweite Frage knüpfen , ob ein nach-zuweisendes Verhältnifs zwischen dieser Lichtmaterie und derMaterie der Wärme, der Elektricität u. s. w. vorhanden ist, obsie ihrem Wesen nach einerlei sind , oder ob der Wärmestolldurch das Licht in einen andern Zustand versetzt werde u. s. w.Diese letzten Fragen, die in dem Artikel IVärme noch einmalaufgeworfen werden müssen, darf ich wohl ganz jenem ArtikelVorbehalten lassen, umso mehr, da ich es nicht verhehle, dafsich mir nicht getraue, etwas Entscheidendes über diesen Gegen-stand zu sagen. Auch die Verbindung, in welcher das Lichtmit der Elektricität steht, und die so oft behauptete und wiederbezweifelte magnetische Einwirkung des Lichtes darf ich wohl,als noch viel zu wenig richtig erkannt, übergehen.

In der Entstehung der Licht-Erscheinungen hat man baldfür die eine, bald für die andere der beiden wichtigsten Theo-rieen Beweise finden wollen. Die Erscheinungen des Verbren-nens gehen allerdings so hervor, dafs man dabei wohl an einensich ausscheidenden Lichtstoff, der mit dem Wärmestoff in sehrnaher Verbindung stehe, fast immer mit ihm zugleich hervor-gehen miil'ste, denken kann. Wie dieser Stoff, der nach seinemFreiwerden mit so erofser, fast unendlich zu nennender Ge-schwindigkeit iin Raume fortgeht, vorher so fest gebunden seyn,durch so grofse Kräfte, die dieses Destreben hinderten, gefesseltseyn konnte, das läfst sich allerdings nicht beantworten; aberauf ähnliche Schwierigkeiten treffen wir in allen den Lehren, dieüber die Mechanik fester und ilüssiger Körper hinausgehen.Eben so wenig begreifen wir, wo denn das von den Körpernabsorbirte Licht bleibt, ob es sich mit der Substanz der Körperverbindet, sehr oft ohne in ihren uns kenntlich werdenden che-mischen und physischen Eigenschaften Aenderungen hervorzu-bringen. Die letzte Schwierigkeit ist geringer in der Undula-tionstheoiie, indem man da mit gutem liechte sagen kann, dalsdie Undulationen an der Oberfla'che der Körper zwar eine neue,zurückgehende Undulation erregen, die aber schwächer als dieursprüngliche ist, und dafs die in das Innere des Körpers ein-dringenden Oscillationen bei den undurchsichtigen Körpern Hin-dernisse linden, die ihr tieferes Eindringen zerstören, offenbaraber dann in den meisten Fällen auch nach ihrem Erlöschen