Band 
[Zweiter Band.]
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38 XVIII. B. Zur neuern Ordnung veranlassende Revolut.

n. C. Diese führten den letzten österreichischen Krieg,' ^ welchen vornehmlich das Bündnerland veranlaßte.Die Rhätier, ein kraftvolles, freigesinntes Volk,waren wie die Schweizer nach und nach in Vünd-I4-4' nisse zusammengetreten; auch diese Republik war ge-recht, indem sie nur so frei seyn wollte, als gegrün-dete Rechte der Baronen es zuließen; bis in dieMitte des vorigen Jahrhunderts (als friedsamerAnskauf geschah) behielt Oesterreich über den größ-ten Theil des Bundes der zehn Gerichte alte herr-schaftliche Rechte, und noch besitzt Oesterreich M-züns, und ernennt in verfassungsmäßigem Rechtedieser Freiherrschaft je zu drei Jahren den Landrich-ter des obern grauen Bundes. Damals wardstbündnerische Freiheit für die Benachbarten ein Ge-genstand von Beunruhigung: man fürchtete ihreVerbreitung in das Land Tprol und in die ganzeöstliche Strecke der Alpen. Hiezu kam, daß dieSchweizer von der schwäbischen Ritterschaft aus al-ten Kriegen gehaßt und wegen demokratischer Sit-teneinfalt verachtet, von Bürgern und Landleute»aber beneidet wurden. Dem Kaiser Marimilmmußten sie um so unangenehmer seyn, je mehr siesich auf französische Seite neigten; er war mitFrank-reich persönlich und politisch in Feindschaft. Als dien. C. Schweizer und Bündner einen Bund mit einandergemacht, brach wider beide ein Krieg aus, an «el-m C- chem alle Freunde Oesterreichs in Oberteutschland' Antheil nahmen. Er dauerte zehn Monate; acht-