Achromatisches und a p 1 a n a t i s c h e s. 415
gegen den Rand des Glases hinfallenden Strahlen, ihrer unglei-chen Brechbarkeit ungeachtet, in eben dem Puncte vereinigetwerden, wo die Strahlen nahe an der Axe sich vereinigen, unddieses zu erreichen ist der Zweck der von Gauss vorgeschla-genen Berechnung.
Um seine Anleitung zu befolgen, miifs man daher zuerst,wie wir schon gethan haben, aus dem Verhältnisse der Zerstreu-ung beider Glaser ihre Brennweite ableiten, so dafs F, F / be-kannte oder auf die Brennweite F " = 1 der zusammengesetzten
C
Linse zurückgeführte Gröfsen sind ; datin aber mufs man in derGleichung, welche r, p , r', q enthält, zwar einmal diejenigenWerthe von u, p setzen, welche den mittleren Strahlen entspre-chen, dann aber eine zweite, genau ebenso gebildete Gleichungentwickeln, in welcher (i , p die den äufsersten Strahlen ent-sprechenden Werthe erhalten (oder denjenigen Strahlen entspre-chend, . die man streng mit den mittlern zu verbinden beab-sichtigt). So erhält man zwei Gleichungen , worin man stattr, p, r, q nur zwei unbekannte Gröfsen erhält, wenn manvermittelst der Brennweiten p durch r und p durch / ausdrückt.
Ich setze, um etwas kürzere Ausdrücke zu erhalten, unter
der Voraussetzung,
P + P’ =
l A +i + -l
Ir» T ^
wo dann A =B =C =A' =B' =
2
f*
l.