L12 XXI. Buch. Die Zeiten des dreißigjährigen Kriegs.
Au einem Verwand würden die mecklenburgische»Händelund die Unterstützung, welche der Kaiser dem ^König von Polen gab, hingereicht haben; aber derAl- "lärm des Königs von Schweden sowohl als des ftauzs- ^fischen Hofs über die Vereinigung der ganzenger« ;Nischen Macht in die Hand eines Herrn, dernunscho»in dem Ton eines Weltmonarchen sprach, war natür-lich. Nie ist evidenter gesehen worden, wie vieleine vorzügliche Kriegskunst und der Geist eines ei ^nigen Mannes vermag. j ^
n- L- Gustav Adolph hatte Feldherren gebildet, welche l ^nach seinem Tode und nach dem Separatfrieden des
n. C. Kurfürsten von Sachsen den Ruhm der schwedische» ^Waffen und die ergriffene Partei noch sechszeh» ^Jahre bis auf den westphälischen Frieden behaus- ^ ^teten. Banner war dem König in seinem Geistes- . ^blick wie in seiner Gesichtsbildung ähnlich, wußte ^ "zu siegen, nach Niederlagen sich unüberwunden dar- , "rzustellen, und die Fürsten zu nöthigen, für Schwe- ^den oder nicht wider ihn zu seyn. In der Kriegs-1 ^kunst war allen Torstenson gleich, als Mensch M Her den Vorzug vor den meisten. ^
Cap. 8. «j
Richelieu. ^
«. e. Nach dem bei Nördlingen erlittenen Verlust, l "
als Schwedens Sache in äußerster Gefahr schie», ^erklärte sich der Cardinal Richelieu. Dieser, be-harrlich wie ein Römer, in Entschlüssen bedächtig