42 XXII. Buch. Übergewicht der Könige von Frankreich.
gen und Mitleiden stritten für und wider den unglück-seligen König, der einsam in dem verlassenen Wastenicht wußte, wem er trauen könnte. Der Erbstatt-halter, immer fest und undurchdringlich, nunSchiedsrichter der Parteien wie zwischen den Mäch-ten, schien, wenn die Nation sich nicht erkläre, zmHeimreise entschlossen.
In diesem Augenblick endigte die Herrschaft derKönige Stuart durch die Lossagung, welche dieWhigs nach ihren Grundsätzen sich selbst gaben, undwelche der König den Tones durch sein Benehmenerleichterte. Er nahm die Flucht.
Der Erbstatthalter veranlaßte eine Nationalcon-vention. Sie erklärte, „wasgestalten, da König„James II. den Urvertrag eines Regenten mit sei-„nem Volk übertreten, den Umsturz der gesetzmäßi-gen Verfassung zu offenbarem Aweck gehabt, und>,endlich das Reich vollends verlassen, der Thron er-e»z. „lediger sey." Eben diese Convention, in die erdeutliche Form eines Parlamentes constituirt, be-schloß: „daß König Wilhelm III. und die Königin„Maria II, seine Gemahlin, lebenslänglich und erb„lich die Regierung inhaben; daß nie ein katholi„scher Prinz oder Gemahl einer katholischen Prin-zessin König von Großbritannien und Ireland„seyn, sondern für todt gehalten, und sein Recht„weiters an die nächsten Erben übergehen soll."
Den folgenden Tag übergab das Parlament Kö-nig Wilhelm die „Bill der alten, wahren und un-
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