Cap. 27. Schweden.
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zeuer anzuzünden, als der Held vor Friedrichshalldurch eine Kugel fiel, welche durch Einen seiner ei-genen Leute losgedrückt worden seyn dürfte.
Der Sohn seiner ältesten Schwester, Karl Fried-rich, Herzog zu Holstein, welcher in dem Lagerwar, glaubte sich der Thronfolge so gewiß, daß erkeine Bewegung machte, sich derselben zu versichern.Aber die Schweden fürchteten die despotischen Grund-sätze, worin er erzogen worden, und neue Kriegeüber die Streitigkeiten seines Hauses mit Däne-mark. Die jüngere, nnverheirathete Prinzessin,lklrica Eleonora, konnte kein Erbrecht anführen;fie mußte sich gefallen lassen, die Königsmacht inSchranken, welche heilsam schienen, zu überneh-men. Sie vermählte sich dem Erbprinzen von Hes-sen, der ein guter Soldat, ein Herr von mäßigemCharakter und von Verstand war, der keinem Nach-bar furchtbar oder verhaßt seyn konnte.
Ulrica Eleonora entsagte der ihrem Vater auf-getragenen unumschränkten Gewalt; Karl xi, soruhiger aus Neigung war, hatte durch Unordnun-gen, und der bewunderungswürdige Held, seinSohn, hatte durch gränzenlose Aufopferungen fürmilitärischen Ruhm die Gefahr einer solchen Verfas-sung deutlich gezeigt.
Die Königin übergab die Regierung ihrem Ge-mahl, Friedrich. Der Reichstag bestätigte das Äö-mgthum ihr uud ihm und ihren Kindern; auf den> Fall einer kinderlosen Ehe wurde das Wahlrecht der
«. Müllers sämmtl. Merke. VI. 6
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