Lithium.
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Radien, um gleiche Vergrößerung zu bewirken, gebrauchenkann. Die grofsen Schwierigkeiten des Schleifens, die vorzüg-lich beim Diamant statt finden, hat Pritciiaro dadurch über-wunden , dafs er den Diamant erst an andern Diamanten so ab-reibt, dafs er an der einen Seite eine ungefähr sphärische Formerhält, dann erst wird die eine Seite in einer Kugelschale, diemit Diamantpulver bestreut ist, völlig richtig geschliffen; dieeine Seite macht man, der leichtern Arbeit wegen, lieber eben 1 ,so dafs die Linse plan-convex ist. B.
Lithium.
Arfvedsox entdeckte 1817 ein dem Kali und Natron ver-wandtes Alkali, welches erLithion oder Lithon nannteund welches das Oxyd eines besondern, noch wenig bekanntenMetalls, des Lithiums, ist.
Das Lithium (6,5 Lithium auf 8 Sauerstoff) ist das selten-ste Alkali; es findet sich nur in einigen seltenen Fossilien ingröfserer Menge , in verschiedenen Mineralwassern in höchstgeringer. Das Lithonhydrat gleicht im äufsern Ansehen,Schmelzbarkeit und Aetzkraft dem Kali- und Natron - Hydrat,doch zeigt es sich nicht so leicht in Wasser löslich. Die Li-thonsahe ertheilen der Flamme des Weingeists und des Löth-rohrs eine rothe Farbe; sie sind sämmtlich in Wasser löslich,das kohlensaure und phosphorsaure Lithon jedoch schwierig,daher die in nicht zuviel Wasser gelösten übrigen Litlion-Salzedurch kohlensaures und phosphorsaures Ammoniak gefällt wer-den , während schwefelsaure Alaunerde und salzsaures Platin-oxyd , welche die Kalisalze niederschlagen, mit Lithonsalzenkeine Fällung bewirken. Das Schwefelsäure Lithon schiefst inwasserhaltenden Säulen und Tafeln an ; das salpetersaure inrhombischen Sä'ulen , die an der Luft sehr schnell zerfliefsen.Das Chlorlithium krystallisirt gleich dem Chlorkalium und Chlor-natrium in Würfeln, die jedoch an der Luft schnell zerfliefsen.
G.
Litramctcr.
Dieser Name ist durch Hake einem längst bekannten, von
1 Bbewster Journ. of Science; new Seriej. 1829. Juli p. 158.Vergl. Mikroskop.
VI. Bd.
Ff