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Luftblase.
oder größere Blasen erzeugen könne, indem man einen Tropfender etwas zähen Flüssigkeit vermittelst eines kleinen Röhrchensaufbläst, darf als bekannt vorausgesetzt werden.
Ohne den EinfluTs anderweitiger Bedingungen müfsten dieLuftblasen eine völlig kugelrunde Gestalt annehmen, weil dieseallein dem Zustande des Gleichgewichts der auf sie einwirken-den Kräfte entspricht. Freischwebende Massen tropfbarer Flüs-sigkeiten nehmen bekanntlich diese nämliche Gestalt in Folgeder gegenseitigen Anziehung ihrer einzelnen Theilchen an, al-lein da letztere bei expansibeln Flüssigkeiten so sehr gering,ihr Streben nach Expansion dagegen so überwiegend ist, wel-ches jedoch durch den Gegendruck der Umgebungen bis zurHerstellung des Gleichgewichts zwischen beiden aufgehobenwird, so läfst sich jene Formbildung schwerlich hiervon ablei-ten, deren Ursache vielmehr in dem Einflüsse der umgebendenHülle leicht anfzufinden ist. Die einzelnen Theilchen der ein-schliefsenden Hülle üben nämlich Anziehung gegen einanderaus, wie sich einfach schon daraus ergiebt, dafs sie sich beimZerplatzen der Blase zu Tropfen vereinigen. Die Dimensionder Hülle wird jedoch nur bei der Kugelform ein Kleinstes, undder Anziehung ihrer Theilchen steht bei der leichten Verschieb-barkeit der Elemente des eingeschlossenen expansibeln Fluidumsnur dann ein mefsbares, die ganze Kraft derselben überwinden-des Ilindernifs entgegen, wenn sie diese Gestalt angenommenhat. Indem also die Elasticität der in die flüssige Hülle einge-schlossenen Luft mit dem Drncke der äufseren umgebenden insGleichgewicht kommt, so steht der zusammenziehenden Kraftjener Hülle, wonach sie die kleinste Ausdehnung zu erhaltenstrebt, kein anderes Hindernifs entgegen , als welches aus demWiderstande bei der Verschiebung der eingeschlossenen undzugleich der umgebenden Lufttheilchen erwächst, und da diesesverschwindend klein ist, so wird allezeit die Kugelform, alsder kleinsten Oberfläche bei gleichem Inhalte zugehörig, her-vor^ehn müssen. Es' ist aber die hierbei wirksame Kraft sehr
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gering und daher wird auch die Form der Luftblasen durchdie kleinsten modificirenden Bedingungen verändert, so dafs sieüberhaupt nur dann statt finden kann , wenn die Luftblase freischwebt oder sich in einem widerstandleeren Raume bewegt,welches Letztere aus andern Gründen unmöglich ist. Hängtdaher eine Luftblase an dem zu ihrer Bildung gebrauchten Röhr-