Luftblase.
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chen, so muls schon durch die stärkere Adhäsion der Flüssigkeitan diesem festen Körper eine Veränderung ihrer Gestalt erfolgen.Abgesehen hiervon sind die Luftblasen nur selten von gleichemspecilischen Gewichte mit der äufseren atmosphärischen Luft,indem sie vielmehr durch das Hinzukommen des Gewichts derHülle dann spec. schwerer sind, wenn sie gemeine Luft enthal-ten, oder spec. leichter, wenn das eingeschlossene Gas, z. B.YVasserstofigas oder Knallgas, durch seine gröfsere Leichtigkeitdas Uebergewicht der Hülle überwindet. Ist demnach die nocham erzeugenden Rohre festhängende Luftblase spec. schwerer alsatmosphärische Luft, und hängt sie also herabwärts, so sammeltsich am unteren Ende der nicht zur Erzeugung der Hülle ver-wandte und der von dieser herabfliefsende Theil der Flüssigkeitund bewirkt eine Umgestaltung zur Eiform; eben dieses ge-schieht, wenn umgekehrt die Leichtigkeit der eingeschlossenenGasart sie in die Höhe treibt, und die unbenutzte Flüssigkeitam erzeugenden Rohre, also gleichfalls am unteren Theile derBlase sich anhäuft. Wenn dagegen die getrennte Blase aufsteigtoder niedersinkt, so mufs in beiden Fällen die unten angesam-melte Wassermasse die Form derselben verändern, indem siedurch ihr gröfseres Gewicht im ersten Falle zurückbleibt, imletzteren durch leichtere Ueberwindung des Luftwiderstandesvorauseilt. In beiden Fällen mufs jedoch aufserdem noch derWiderstand der Luft, worin die fallende Bewegung statt findet,berücksichtigt werden, welcher der Blase an der diesen Luft-widerstand überwindenden Seite eine Krümmung nach einemgröfseren Radius giebt, als welcher ihr bei völliger Kugelformzugehörte, mithin die im Zustande ihrer Ruhe statt findendeVerlängerung ihrer verticalen Axe vermindert. Würd beimHerabfallen der Blase die Kraft, womit die unten hängendeFlüssigkeitsmasse sie herabzieht, durch den Widerstand derLuft genau aufgehoben, so entsteht die Kugelform, jedoch istje nach den verschiedenen mitwirkenden Bedingungen einegrofseMenge anderweitiger Gestalten möglich, deren nähere Untersu-chung und genauere Bestimmung sehr schwierig und von ganzunbedeutendem Nutzen seyn würde.
Die Tragkraft aufzufinden , womit Luftblasen in der Luft
anfsteigen, wäre eine leichte Aufgabe, wenn sich das specifisclie
Gewicht der ein^eschlossenen Gasart und das absolute der um-©
schliefsenden Hülle auflinden liefse, denn in diesem Falle wä-