Theorie;
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besonderer Anwendung seiner Theorie auf die Erklärung derErscheinungen der atmosphärischen Elektricität und ihrer wich-tigsten Abänderungen glaubte er, indem er der Franklin’schenTheorie von einer elektrischen Materie huldigte, dafs dieseElek-tricität (im dualistischen Systeme die positive), unsichtbar undunwirksam gemacht durch die Einhüllung in die Dämpfe, mit die-sen emporsteige, nachher aber ihre Kraft entwickle, wenn dieseDünste ihre Gestalt verändert haben, d. h. wenn sie aus dembläschenförmigen Zustande durch das Element des Feuers einesunsichtbaren elastischen Dampfes verwandelt worden sind, unddurch ihre durchdringende und ausdehnende Kraft wieder belebtherabkomme, auch von den Gipfeln der Bäume, den Spitzender Blätter, den Bärten der Aeliren eingesogen werde. Um dietäglichen Veränderungen der atmosphärischen Elektricität, wiesie sich namentlich an einem kalten heitern Wintertace so regel-mäfsig zeigen, jene doppelte Ebbe und Fluth zu erklären, unter-scheidet er hierbei eine doppelte Wirkungsart der Dünste, indemsie bald als hervorbringende Ursachen der Luftelektricität, baldals Leiter derselben wirken sollen, welche beide Wirkungen siesogar gleichzeitig ausüben können. Gegen das Ende der Nachterscheine die Elektricität der Luft so schwach, theils weil dieAusdünstung alsdann fast gar nicht mehr statt habe, theils weildie Feuchtigkeit des vorhergehenden Abends und die der darauffolgenden Nacht fast alle elektrische Flüssigkeit, die in der Luftangehäuft ist, in die Erde herabgebracht hälfe. Wenn aber dieSonne wieder anfange die Erde zu erwärmen, so vermehre sichdie Elektricität der Luft, so wie die Sonne über den Horizontemporsteige, weil die Dünste, die die Wärme aus der Erdetreibe, Elektricität in die Luft tragen und dieselbe zum Theildaselbst lassen, die sich dann in dieser Höhe anzuhäufen anfange.Komme unterdefs die Sonne bis auf einen gewissen Grad vonHöhe, so nehme die Wärme viel stärker zu, als die Ausdün-stung, die Luft werde trocken und lasse das elektrische Wesen,das in den oberen Regionen der Atmosphäre angehäuft sey, nichtanders als mit Mühe durchdringen. Darum gebe nun das Elek-trometer, besonders nahe an die Oberfläche der Erde gebracht,Zeichen von Abwesenheit der Elektricität, ungeachtet diese nichtaufhöre , sich oben im Dunstkreise anzuhäufen. Wenn sich end-lich die Sonne gegen ihren Untergang neige, so werde die Luftkühlerund feuchter und fange an, das in der Höhe angehäufte