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Kritisch - diplomatische Beitrags
Pfarrer Papria n den Namen um so richtiger ausdem Slawischen (ödes, leeres Land), als der Zusam-menhang mit Cäsars und Strabv's Pprrhusten wohlnicht probhaltig seyn dürste. Es war übrigens die-ser Landstrich bis 101 Z ein Theil der GrafschaftLurn (genannt von Liburuia, einer über Noreja'sTrümmern entstandenen römischen Ortschaft, derenUrsprung (wir möchten sagen ohne Zweifel) an dasausgehende achte Jahrhundert hinaufreicht); abererst 965 erscheint ein Gaugraf namentlich. Die voneiner Nebenlinie verwaltete Grafschaft in demPuster-thale wurde von Heinrich IV dem Bisthum Brirenaufgetragen (lOüv). Aus denen von Lurn wurdenendlich die Grafen, welche von Görtz genannt wer-den. Man steht nach 115 » auch die Dynasten Ds-orrmunck sich mindern, doch zu gräflichem Rangerheben, und von diesen folgen bis 1189 die un-zusammenhängend aufgefundenen Notizen. Wieeben auch im Pustertbale aus dem altrvmischen Agunt772 das Kloster und die Herrschaft Jnnichen(Ist. Inüis) entstand, wird nach Refch und Pro-fessor Huber berichtet. Bei so dunkeln fragmenta-rischen Geschichten werden die Urkunden jeder Ge-schlechtsreihe am besten in einer genau chronologi-schen Ordnung mit den erforderlichen Erläuterun-gen aufgeführt. Vergl. hier S. 99 ff. mit 119 st-und das kömmt auch sonst wohl vor.
Das Orithal (Nvrithal, Eisakviertel) enthieltmehrere Grafschaften, wovon die von Bozen wegendes Handelsweges wichtig gewesen seyn muß: einenandern Bezirk hatten die Grafen von Andechs, de-ren Geschichte unser Verfasser in noch früherer Ju-gend vor einigen Jahren kritisch bearbeitet heraus-gab. Ein dritter Theil von: Ori- oder Nvrithalhatten die Grafen von Mareith. Die schon beiPaul Djaeon vorkommende Grafschaft findet sich