Band 
Erster Band.
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10
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10 Einleitung.

Smith’s Werk ist nichts als ein verworrener Vorrathder gesundesten Grundsätze der Nationalökonomie, gestütztauf lichtvolle Beispiele und auf die interessantesten Notizender Statistik, untermengt mit lehrreichen Betrachtungen;aber eine vollständige Abhandlung ist es weder von dereinen, noch von der anderen Wissenschaft, sondern ein wei-tes Chaos triftiger Ideen und positiver Nachrichten buntdurcheinander.

Oft ist die Statistik ein Gewebe von unzuverläs-sigen , und stets von unvollständigen T h a t s a-

chen.

(

Unsere Kenntnifs von der Nationalökonomie kann sichzur Vollständigkeit erheben, d. h. es kann uns gelingen, diesämmtlichen Gesetze zu entdecken, denen die Ileichthümerunterworfen sind; unserer Kenntnifs von der Statistik hin-gegen ist dies Glück nothwendig für immer mifsgönnt. DieStatistik, gleichwie die Geschichte, ist immer eine Darstel-lung von mehr oder weniger unsicheren und nothwendigunvollständigen Thatsachen. Ueber die Statistik der Vor-zeit und entlegener Länder lassen sich nur abgerissene undsehr unvollkommene Versuche liefern. Was aber unsereMitwelt betrifft, so findet sich gar selten ein Mann, wel-cher mit einem tüchtigen Beobachtungsgeiste das Glück ei-nes günstigen Standpunkts zur Beobachtung verbindet. DieNachlässigkeit der Berichte, worin man Auskunft suchenmuss, das rastlose Misstrauen gewisser Regierungen, ja derPrivatleute, böser Wille und Sorglosigkeit, thürmen unse-ren Bemühungen um die Aufsammlung genauer Particula-