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Erster Band.
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Buch I. Cap. 12.

Augenblicke seiner F.rtheilung. Seine Production bestandin seinem Ausspruche; seine Consumtion in seiner Anhörung :er wurde im nämlichen Momente consuinirt und producirt.Dies heisse ich ein immaterielles (körperloses)Product*).

Eines Musikers, eines Schauspielers, Industrie liefert einProduct derselben Art: sie verschafft uns ein Vergnügen —eine Erholung, die wir unmöglich aufbewahren und zuriick-legen können, um sie späterhin zu consumiren, oder gegenandere Genüsse umzutauschen. Diese Erholung hat wohl ihrenPreis , aber sie besteht blos noch in der Erinnerung, und hatdurchaus keinen Tauschwerth mehr, sobald der Momentihrer Production vorüber ist.

Smith verweigert den Resultaten dieser Industriezweigeden Namen: Producte. Er heisst die Arbeit, der sie sichwidmen, unproductiv, und dies folgt aus seiner Deutungdes Wortes Reich thum: denn, statt diesen Namen allenDingen beizulegen, die einen Tauschwerth haben, gibt erihn blos solchen, die einen a u fb e wahr u n g s f ä hige nTauschwerth haben, und versagt ihn folglich allen Produc-ten, deren Consumtion im Augenblicke ihrer Schöpfungerfolgt. Gleichwohl befriedigt die Industrie eines Arztes,und wenn man die Beispiele häufen will, eines Verwaltersvom Staatsvermögen, eines Advocaten und eines Richters,welche zur nämlichen, Gattung gehören, so nothwendigeBedürfnisse, dass ohne ihre Arbeiten kein Staat hestehenkönnte. Sind die Früchte dieser Arbeiten nicht reell? Siesind so reell, dass man sie um den Preis eines anderen

*) Anfangs wollte ich diese Pruducte u n d a u er h a f t nennen;allein dieses Prädicat würde ebensogut auch auf einige Prodncte vonmaterieller Form gepasst haben. „Unübertragbare“ ist ebenso-wenig der passende Ausdruck : denn es werden diese Producte vomProducenlen au den Cousumenlen übertragen. „Transitorisch“(vorübergehend) bedeutet etwas Flüchtiges, scldiesst aber den Begriff'on Dauer nicht gänzlich und gar aus. Dasselbe gilt vom Worte„m omentan.“