Der Mann, dessen Industrie beflissen ist, den DingenWerth zu geben, indem er ihnen irgend eine Brauchbarkeitbeibringt, kann nur da hoffen, dass dieser Werth werdegeschätzt und bezahlt werden, wo andere Menschen dieMittel zu seiner Anschaffung besitzen. Worin bestehen dieseMiltel? In anderen Werthen , anderen Producten: — denFlüchten von deren Industrie, Capitalen und Ländereien.Daraus geht hervor, was beim ersten Anblick ein Paradoxonscheint, dass lediglich die Production den Producten ihreAbsatzwege eröffnet.
Neue Form des Beweises, dass Producte nur mit Pro-ducten erkauft werden.
Liesse ein Tuchhändler es sich einlallen, zu sagen:Nicht andere Producte sind es, wa s ich gegendie meinigen einzutauschen trachte, sondernGeld; so könnte man ihm leicht beweisen, cl >ss ein Käu-fer nur dadurch in den Stand kömmt, ihn in Geld zu be-zahlen, dass auch er seinerseits Waaren verkauft. »JenerPächter,« so kann man ihm erwidern, »wird deine Tücher»kaufen, wenn seine Ernte gut ausfällt; er wird um so»vielmehr kaufen, als er mehr producirt haben wird. Er»wird nichts kaufen können, wenn er nichts producirt.«
»Du selber wirst nur insoweit fähig, ihm sein Korn»und seine Wolle abzukaufen, als du Tücher producirsf.»Du behauptest, Geld sey es, was Dir Noth thut; ich»aber sage dir: andere Producte sind es. Zu welchem»Zwecke gelüstet cs dich denn nach diesem Gelde? Nicht»wahr, zum Zwecke des Einkaufs zu Rohstoffen für deine»Industrie, oder von Nahrungsmitteln für deinen Magen *)'!
*) Wäre es auch rum Zwecke des Verscharrens der Summe,so ist der letzte Zweck doch immer der, mit dieser Summe etwaseinzukaufen. Ist es nicht der Verscharrer selber, welcher diesenEinkauf vornimmt, so ist es dessen Erbe, oder der zufällige Finder:denn das Geld, als Geld, kann durchaus zu keinem anderen Be-hufe dienen.