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Büch L Cap. 17.
so ist es befiigt, deren auch von euch zu hegehren: undsobald man von beiden Seiten dieselbe Waare verlangt, wirdder Umtausch unmöglich. Wäre die Aufspeicherung deredlen Metalle ausführbar, so würde sie alle Möglichkeit einesHandelsverkehrs mit den meisten Staaten der Welt aufheben*)Wenn ein Land für eure Producte euch Das gibt, wes-sen ihr bedürft — was verlangt ihr denn weiter? Waskann das Gold mehr thun? Warum geht euer Wunsch nachGold, als um Das einzukaufen, wessen ihr bedürft? — Eswird eine Zeit kommen, wo man sehr erstaunt seyn wird,dass man soviel Mühe aufbieten musste, um die Albernheiteines Systems zu beweisen, das so eitel war, und doch soviele Kriege entflammt hat.
Ende der Se iten-Erörterung über die Handelsbalanz.
Verordnungen, welche die Einfuhr hemmen, begrün-den ein Monopol für den inländischen Producentengegen den inländischen Consumenten.
Wir haben soeben gesehen, dass die Yortheile, denenman durch eine günstige Handelsbalanz nachstrebt, schlech-terdings trüglich sind, und dass, wenn sie auch reell wären,keine Nation sie auf die Dauer festhalten könnte. WelchesResultat erzeugen nun aber wirklich die dahin abzielendenVerordnungen? Dies soll jetzt untersucht werden.
Eine Regierung, welche die Einfuhr gewisser ausländi-scher Waaren schlechthin verbietet, begründet ein Monopolzu Gunsten Derer, welche diese Waaren im Inlandeproduciren, gegen Die, welche sie consumiren: das heisst,weil deren inländische Producenten das ausschliessliche Pri-vilegium ihres Verkaufs haben, so können sie den Preis der-selben über den natürlichen Anschlag hinaufsteigern, und dieinländischen Consumenten sind, da sie blos von ihnen kaufen
") Z. B. auch darum, weil dem Kaufmanne eines so geldliun-gerigen und geldreichen Staates seine inländischen Waaren zu hochzu stehen kämen, und er folglich auf dem ausländischen Markte mitanderen Verkäufern nicht Preis halten konnte. M.