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Erster Band.
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Eren I. C a r. 19.

Nach dem neueren Sjsteme geht man n 11 f Co I nn i ee 11aus, um sein Glück, dasellist z. n machen, und zu-rück z u k eli r e n. Schlimme Folgerungen hiervon.

Ich gehe zu denen, nach dem Colonial-System derNeueren gebildeten, Colonieen über. Die Stiller von diesenwaren meistentheils Abenteurer, welche nicht ein Adoptiv-Vaterland suchten, sondern ein Vermögen, welches sie nachihrer alten Heimath zurüclibringen, und daselbst geniessenkönnten*). Die ersten unter ihnen fanden einerseits aufden Antillen, in Mexico und Peru, wie späterhin in Brasilien,und andrerseits in Ostindien, reiche Nahrung für ihre Hab-sucht, wie gierig diese auch war. Nachdem sie alle, vonden Eingeborenen früherhin gesammelten, Yorräthe erschöpfthatten, waren sie genüthigt, zur Industrie zu greifen, um dieBergwerke dieser neuen Länder zu bauen, und die nicht ge-ringeren Schätze ihres Bodens zu gewinnen. Neue Colo-nisten traten an ihre Stelle, welche grösstentheils das Strebennach Heimkehr und den "Wunsch beibehielten, nicht in Wohl-stand auf ihren Gütern zu leben, und einst sterbend eineglückliche Familie und einen unbefleckten Ruf darauf zuhinterlassen, sondern den Wunsch, viel darauf zu gewinnen,um alsdann anderswo ihrer unermesslichen Gewinnst e zugeniessen. Diese Triebfeder hat daselbst gewaltsame An-baumittel eingeführt, worunter die Sclaverei offenbar denHauptrang einnimmt.

Ueber die Sclaverei and ihre Wirkungen auf die Fro-d u c t i o n.

Welches ist die Wirkung der Sclaverei auf die Pro-duction? Ist der Productivdienst des Sclaven minder kost-spielig als der des freien Menschen ? Dies ist eine der Fra-

*) Indessen nehme ich hiervon die Stifter mehrerer Staaten inKordamerika, und einige Andere, aus. Die spanischen und portu-giesischen Colonieen des Contineots von Amerika fallen unter bei-derlei System«. Manche Europäer zogen dahin in der Absicht derRückkehr; andere, um sich und ihre Nachkommen daseibst festzu-