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gen, worauf man durch die neueren Colonieen, hinsichtlichihrer Verhältnisse zur Reichthumsvermehrung, geführt wird.— Stewart, Turgot, Smith, halten einstimmig dafür,dass des Sclaven Arbeit theurer zu stehen komme, und we-niger producire als die des freien Menschen. Ihre Schluss-folgerungen reduciren sich auf Folgendes: ein Mensch, dernicht für seine eigene Rechnung arbeitet und consumirt, ar-beitet so wenig und consumirt so viel als er kann; er hat durch-aus kein Interesse, seine Arbeit mit der Umsicht und Sorg-falt auszuführen, wodurch ihr Erfolg gesichert wird; die 1übermässige Arbeit, womit man ihn überladet, verkürzt seineLebenstage und nüthigt seinen Herrn zu kostbaren Recruti-rungen: endlich — der freie Diener verwaltet seinen Unter-halt selber, während die Verwaltung über des Sclavcn Unter-halt vom Herrn geführt wird; und da nun der Herr unmög-lich mit ebensoviel Sparsamkeit, wie der freie Diener, ver-walten kann, so muss ihm der Dienst des Sclaven theurerzu stehen kommen* *) *
Ich fürchte, diese achtungswürdigen Schriftsteller woll-ten sich hier eine Meinung auch durch Vernunftgründe recht-fertigen, die ihnen von der Humanität eingeflösst war. IhreGegner calculiren richtiger: und zwar auf folgende Weise.Der jährliche Unterhalt eines Negers der Antillen kostet,selbst in denen Pflanzungen, wo die menschlichste Eehand-
setzen.— Allein diese Combinatinnen haben mächtige Veränderungenerlitten, seit jene Colonieen unabhängig geworden sind; und wahr-scheinlich wird man sich in keiner anderen Absicht mehr daselbstniederlassen, als um für immer zu bleiben. '
*) Stewart: Darstellung der National-Oekonomie. Buch II.Cap. 6. f)
Turgot: Betrachtungen über Bildung und Vertheilung derReichthümer, §. a8.
Smith: JNationalreichthum, Buch I. Cap. 8. und Buch III. Cap i.
10 Sehr richtig hat Jacob gerügt, dass Stewart obige Mei-nung blos in Betreff der künstlichen Arbeit hege; von der Handar-beit hingegen ganz das Gegenthcil behaupte: dass sie nämlich dtirchSclaven wohlfeiler geschehe. M.
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