Band 
Erster Band.
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Buna. 1. Cii'. n).

3.j6

und sich der Waaren bemächtigen, welche dieselbe trans-portirt, ohne dass ihnen dies mehr kostet — so sagen sie— als eine Aullauer von wenigen Tagen, und einige PfundeSchiesspulvers. Um dauerhaft und sicher zu seyn,muss eine Productionsweise der Gerechtigkeit ent-sprechen; der Gerechtigkeit entspricht aber nur diejenige,wobei die V ortheile des Einen nicht auf Kosten des An-deren erzielt werden. Dieser Weg zum Reichthume istder einzige, worauf keine verderblichen Resultate zu be-fürchten stehen; und die Weltgeschichte würde mir allzu-sehr das Wort reden, wenn ich den Verfall und die Miss-verhängnisse jener Länder, deren Industrie auf der Scla-verei beruht, mit der Wohlfahrt derer vergleichen wollte,worin freisinnigere Grundsätze herrschen: Grundsätze,welche täglich weiteren Spielraum gewannen, und balddie neue Welt mit blühenden Nationen bevölkert habenwerden, — zur Belehrung der alten.

Diese Betrachtung wird bald jeden Streit über das Ver-hältniss der Arbeit des Sclaven zu der des freien Hand-arbeiters überflüssig machen. * Die Sclaverei kann sich nichtlänger mit den neuen Formen, worin, nach ihren jüngstenFortschritten, die Civilisation erscheint, vertragen. Schonhört Niemand mehr, ohne eine Empörung des Herzens, vomNegerhandel reden. Es ist so schimpflich, aus dem Dieb-stahl und der Verhehlung von Menschen, und aus derBegründung seines Gewinnstes auf L e i d e n, ein Gewerbezu machen, dass Niemand es wagt, diesem verruchten Scha-cher das W T ort zu reden, aus Furcht, für einen Spiesge- 1seilen davon zu gelten. Die vorherrschenden Seemächtewollen ihn nicht länger dulden; und wenn einige Regie-rungen Europens sich noch von Gewohnheiten und Vor-urtheilen leiten lassen , die sie sich nicht elnzugestehenwagen, so sind sie ohne Einfluss, und um so ohnmächti-ger , da sie den aufgeklärten und tugendhaften Theil ihrereigenen Nationen zum Widersacher haben. Die Sclaverei