Ab Th. I. Cap. 2 .
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so viel werlh sey als diese Arbeit gekostet hat. Er be 1hauptet, dass ein jedes Product seinen Besitzer berechtigeund ermächtige, dafür, im Tauschwege, ein Quantumvon sonstigen Prnducten zu begehren (t o command)und zu erlangen, welches ebenso viele Arbeit gekostethat; und dennoch gesteht er dem Erdboden eine, von derMenschenarbeit unabhängige, Productiv kraft zu. .,13erPachtzins,“ sagt er, „kann als das Product von Naturkräf-„ten betrachtet werden, deren Benutzung der Grundeigen-„thümer dem Pachter vermiethet. Dieser Pachtschilling„ist grösser oder kleiner, je nach dem Umfange jener„Kräfte: d. h. nach der natürlichen oder anerkünstelten„Fruchtbarkeit des Bodens. Es ist das Werk der Natur,„welches hier bezahlt wird, als ein Zuschuss zu Dem,„was sich als Productivarbeit des Menschen betrachten„lässt*).“ So oft er von den .Producten einer Nationspricht, bezeichnet er sie immer durch die Worte: „DieProducte des Bodens und der Arbeit des Vol-kes.“ Er gibt, an mehreren Stellen, zu, dass das, waser den Gewinst oder die Rente des Grundeigenthümers(rent) nennt, einen Bestandtheil vom Werthe der
tenlehre dem Systeme von Smith vorgezogen wird: ebenso wie,zu Anfang dieses Jahrhunderts, ein Autor das Ptolomäische System,auf Kosten von K o p er n i lvu s, wieder aufgewärmt. Beides ist dieFrucht einer unvollständigen Einsicht.
Der letzte französische Physiokrat des t8ten JahrhundertsGermain Garnier (nachmals Senator und Marquis, hat einenElementarabriss der Grundsätze der Nationalökonomie herausgege-ben, worin, mitten unter einigen Meinungen seiner Secte, unbestreit-bare Prinoipien stehen. Er hat ferner sehr gründliche Untersuchun-gen über das Geldwesen des Alterthums angestcllt. Er hat Smithübersetzt, dessen Werk mit gelehrten Noten durch ihn bereichertward; er hat folglich die Widerlegung des Systems vom Netto-Prnducte selber verdollmetscht, ohne sich dadurch bekehren zu las-sen. Hat ja doch auch Fontenelle die Wirbel des De scarteslebenslang vertheidigt!
*) Buch II. Cap. 5.