A bth. I. Ca p. *. ( 375
Et gibt noch andere Reichtliüuier als die durch
Men ic hen a rb ei t erzeugte.
Auf jeden Fall muss ich mir die Freiheit nehmen, demachtungswürdigen Schriftsteller, der so viele richtige Ideenan die Stelle von Montesquieus, schimmernden Irrthü-inern aufgepflanzt, bemerken, dass die Arbeit nicht deralleinige Reichthum sey, welcher an und für sichselber, einen ursprünglichen und nothwendigenWerth hat. Es ist die menschliche Arbeit, welche erhier meynt; nun hat aber die Arbeit der Erde, so wie dieder Thiere und Maschinen, ebenfalls einen Werth: da maneinen Preis darauf setzt — sie erkauft — bezahlt.
Wenn ich einen Wald umbreche und den Hieb derBaume auf dem Stiel verkaufe, so haben diese Bäume einenWerth, ehe noch irgend eine Menschenarbeit darauf ver-wandt worden ist.
Ein unbemittelter Strumpfweber, der keinen eigenenWebstuhl besitzt, miethet einen solchen, und bezahlt da-für alljährlich einen Zins von 5 o Franken. Erkauft ernicht, mittelst dieser 5 o Fr., die Arbeit, welche dieser W 7 eb-stuhl im Jahreslauf verrichten kann? Angenommen, seinTotalgewinnst belaufe sich auf 1000 Franken; so muss manhiervon jene 5 o Fr. ab ziehen, welche er für den Dienstdes W ebstuliles für Das, was man die Arbeit des W eb-stuhles neunen kann — bezahlt hat; mithin bleiben nurq 5 o Fr. für die Arbeit des W ebers übrig. Des Letz-teren Mitwirkung bei dem producirten Werthe, ist zu900 Fr. angeschlagen worden*); die des Werkzeugesaber zu 5 o Franken**).
Es ist — man wird hiergegen erwiedern — die Ar-beit desjenigen Menschen, welcher den Web-stuhl verfertigt hat, was, bei Entrichtung von dessen
*) Nämlich durch das Publikum der Strumpfkäufer. M.
**) Nämlich durch das (concurrirende) Publikum der Webstuhl-miether. M.