An tu. I. Cat. 2.
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wird, in diesem Lande, mit der Anpflanzung der frucht-barsten und bestgelegenen Felder beginnen, und derenFrüchte werden einen Werth haben, der denen zu ihrerCultur erforderlichen Vorschüssen, an Geld und Capital,gleichstehl; der Dienst des 15 o d e n s hingegen wird unbezahltbleiben, so lange es noch gleichfruchtbare, unangepflanzteFeldergibt: denn da diese letzteren pa c h t z i n s f r e i cul-tivirt werden können, so könnte ein Unternehmer, welcherPachtzins bezahlen müsste, mit den Pachtzins-Freiendie Concurrenz nicht aushalten. Allein die Bevölkerungsteigt; ihr Wohlstand mehrt sich; und der Ertrag dieserbesten Felder ist für ihre Consumtion unzulänglich. Vonda an steigt der Preis der Feld-Erzeugnisse, z. B. des Ilorns,bis zu derjenigen Höhe, dass man beim x^nbau der Feldervon zweiter Güte seine Rechnung findet.
Diese letzteren werfen, bei gleichem Capital und glei-cher Arbeit, von demselben Flächenraume, nur 90Scheffelab, wovon die Felder erster Güte 100 Scheffel abwerfen.Von Stund’ an können die Eigenthümer der Felder vonerster Güte zu einem Pacht zinse gelangen: denn wennder eine Bauer seine Rechnung dabei iindet, ein Feld zubearbeiten, welches nur 90 Scheffel erträgt, so kann einanderer dabei seine Rechnung linden, dass er einenPachtzins von zehn Scheffeln entrichtet, um ein anderesFeld , welches deren hundert einbringt, culthiren zu dür-fen : denn wirklich bleiben ihm ja, nach Bezahlungjener zehn , an den Eigenthümer, noch neunzig übrig, derenPreis ihn vollständig für alle seine Vorschüsse, mit Ein-schluss seines Industrie-Lohnes (Gewinnstes) deckt.
Steigt aber die Population und der Kornpreis nochhöher, so kann man seinen Vortheil dabei finden, die Fel-der von dritter Güte anzupflanzen: d. h. solche, die nur80 fjcheflel ertragen. Alsdann kann der Eigenthümer einesFeldes von zweiter Güte einen Pächter zu 10 Scheffel fin-den; jeder Eigenthümer eines Feldes von erster Güte